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Unleashed - As Yggdrasil Trembles

Unleashed - As Yggdrasil Trembles
Stil: Death Metal
VÖ: 19. März 2010
Zeit: 45:11
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.unleashed.se

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Unleashed gehören neben Grave, Entombed und Dismember zu den großen Fünf des Stockholm Death und können mittlerweile auf eine 21-jährige Karriere zurückblicken. Auch wenn es Anfang des jungen Jahrtausends nicht so prickelnd bei den Jungs lief, erwiesen sich die letzten drei Alben Sworn Allegiance, Midvinterblod und Hammer Battalion als durchaus starke Werke. Nur Letzteres zeigte wieder einen kleinen Abwärtstrend auf und konnte Song-technisch nicht an die anderen Werke anknüpfen, auch wenn das Material auf Hammer Battalion immer noch Welten besser ist, als manch andere Death Metal-Veröffentlichung!
Nun steht Album Nummer elf in den Startlöchern und mit dem neuen Labelpartner Nuclear Blast versucht man erneut ein starkes Album aus dem Hut zu zaubern.

Um es gleich vorweg zu nehmen, As Yggdrasil Trembles ist nicht besser als Sworn Allegiance oder Midvinterblot geworden und es zeigt nach mehreren Durchläufen sogar etwas schwächer als Hammer Battalion.
Unleashed präsentieren hier auf zwölf Songs verteilt, ihre Mischung aus Death, Black und Thrash Metal und die Tendenz geht dieses Mal wieder eher in die schwarze Ecke also Richtung Sworn Allegiance. "Courage Today, Victory Tomorrow" ist ein fantastischer Opener, der mit der Regel bricht, dass jedes Unleashed-Album mit einer Tempowalze beginnen muss.
"So It Begins" ist wohl einer der schwärzesten Songs auf dem Album und beherbergt neben Black Metal-Riffs auch die typischen Groove-Attacken des Schweden-Quartetts. Dadurch mausert sich diese Nummer zu einem der großen Hits des Albums.
Warum Johnny auf Deutsch singen musste, frage ich mich nach dem Genuss von "Wir Kapitulieren Niemals", welcher per se ein exzellenter Song ist und auch hervorragend die "Leck-mich-am-Arsch"-Attitüde der Band ausdrückt, aber auf Englisch wäre das etwas besser geworden.
"This Time We Fight" dagegen fällt überhaupt nicht auf und ist typisches Unleashed-Standard-Gulasch; schwache bis langweilige Nummer.
Ebenso haut "Master Of The Ancient Art" einen auch nicht so vom Hocker, rettet sich aber halbwegs durch den geilen Groove-Mittelteil aus der Versenkung.
Mit Standard-Riffs geizt das Quartett bei "Return Fire" auch nicht und so kann man den Song gut im Hintergrund hören, aber umhauen, wie die ersten Nummern des Albums tun sie einen nicht.
Mit "Cannibalistic Epidemics Continues" findet die Scheibe dann noch einen würdigen Abschluss und die Jungs hauen noch mal eine Groove-Granate raus.

Wie gesagt, die neue Unleashed ist in meinen Augen schwächer als Hammer Battalion und reicht erst recht nicht an die alten Glanztaten heran. Dennoch haben wir hier eine gute Death Metal-Scheibe, die für die Schweden aber tendenziell eher Mittelmaß ist.

Basti

4 von 6 Punkten

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