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Saxon - Sacrifice

Saxon - Sacrifice
Stil: Heavy Metal
VÖ: 01. März 2013
Zeit: 39:28
Label: EMI Music
Homepage: www.saxon747.com
MySpace: www.myspace.com/planetsaxon

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Nach vielen Hochs und Tiefs in ihrer Karriere erleben die Metalpioniere Saxon nun schon seit einigen Jahren eine Art dritten Frühling. Daran soll auch Sacrifice nichts ändern, schließlich handelt es sich um das 20. Studioalbum der Briten. Da will und kann man sich ja auch keinen Schnitzer erlauben.

Nach kurzem, ziemlich finsterem Intro wird die Geburtstagstorte auch gleich von messerscharfen Gitarrenriffs regelrecht filetiert. Der Titeltrack glänzt durch blanken Teutonen-Stahl im Midtempo. Heavy Metal pur. Dabei bleibt es auch und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, wenn in "Made In Belfast" die Stahlarbeiten in den irischen Docks besungen werden. Der Titel handelt nämlich von der Fertigung kolossaler Luxusdampfer wie der Titanic (und nicht etwa vom Basteln einer Autobombe). Angeschnallt und volle Fahrt voraus heißt es sogleich in der High-Speed-Nummer "Warriors Of The Road" - ein wunderbarer Soundtrack zum nächsten Formel-1-Rennen! Mit "Guardians Of The Tomb" und "Stand Up And Fight" folgen zwei weitere Hochkaräter auf den Fuß, die richtig Laune machen. "You've got to fight for all you believe in. You've got to fight, it's you against the world!" Ja, auf solche Phrasen steht er, der Metalhead. Die lassen sich auch prima im Konzert mitsingen oder standesgerecht mit erhobener Faust zelebrieren, muss man schon fast sagen. "Night Of The Wolf", ein beschwörender Song mit balladesken Einschüben, markiert schließlich einen Hochpunkt während der zweiten Albumhälfte, ebenso wie das finale "Standing In A Queve" mit seiner Denim-And-Leather-mäßigen Stadionatmosphäre.

Alles in Allem ist Sacrifice also ein weiterer feiner Streich irgendwo zwischen den altehrwürdigen und den modernen Saxon und ist von gleicher Güteklasse wie etwa die beiden Vorgänger Call To Arms und Into The Labyrinth. Als besonderes Schmankerl gibt's in der Digibook-Version noch eine Bonus-CD mit neu eingespielten älteren Songs, Akustikversionen und einer fulminanten Orchester-Variante von "Crusader", die selbst den hart gesottenen Nightwish-Fan noch aus der Reserve lockt.

Dagger

5 von 6 Punkten

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