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Puteraeon - Cult Cthulhu

Puteraeon - Cult Cthulhu
Stil: Death Metal
VÖ: 01. Juni 2012
Zeit: 45:51
Label: Cyclone Empire
Homepage: www.puteraeon.com
MySpace: www.myspace.com/puteraeon666

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Der Reigen an qualitativ hochwertigem Todesblei altschwedischer Strickart nimmt anscheinend kein Ende. Zeitgleich mit dem früher besprochenen Langeisen von Bodyfarm geht auch das Zweitwerk von Puteraeon an den Start und steht dem Werk der Labelkollegen in keiner Weise nach.

Im Gegensatz zur erwähnten Malevolence-CD beschränken sich diese Schweden hier aber auf Stockholmer Sound in seiner reinsten Form. Hier findet man Elchtod pur, ganz so, wie ihn die Urväter des Genres seit Anfang der 90er Jahre zelebrieren oder zumindest zelebrierten. Das soll aber keineswegs bedeuten, dass die Scheibe gleichförmig oder vorhersehbar wäre, denn Puteraeon wissen sehr wohl um den Wert der Abwechslung. Walzende Wuchtwaffen vom Kaliber eines "Conlaceratus" wechseln sich mit Hochgeschwindigkeitsattacken a la "A Bolt From The Grave" ab und sogar ein Hauch von Epik hält mit dem doomigen Rauswerfer "Liberation" auf der Scheibe Einzug. Zwar halten nicht alle Songs das Niveau der bereits erwähnten, wirklich schlechtes Liedgut aber hat sich glücklicherweise nicht auf den Tonträger verirrt.

Auch wenn mir keine Lyrics vorliegen, so sprechen CD- und Songtitel doch eine beredte Sprache, was die Thematik der Veröffentlichung angeht. H. P. Lovecraft stand Pate und lieferte die Vorlagen für Titel wie "Children Of Dagon" oder "Shoggoth". Zwar würde ich nicht so weit gehen, Cult Cthulhu ähnlich dem letzten Grotesquery-Werk als Konzeptalbum zu bezeichnen, aber mein spezieller Freund Cthulhu ist zumindest bei mir textlich ein gern gesehener Gast. Apropos Grotesquery: Bei "Walking With Shadows" gibt niemand anderer als Rogga Johansson ein gesangliches Gastspiel.

Klanglich legen Puteraeon ein ordentliches Pfund an den Tag, bei aller Old School-Attitüde klingt die Scheiblette frisch und knackig, wuchtig und doch roh und direkt. Auch handwerklich lassen sich die vier Schweden um Bandleader Jonas Lindblood nichts zu Schulden kommen und liefern eine astreine Performance ab. Dazu kommt noch eine sehr solide Spieldauer und der Namensgeber auf dem Cover und fertig ist ein rundes Gesamtpaket.

Cult Cthulhu ist eine CD, die jedem Liebhaber traditioneller Stockholm-Töne wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Ganz zur Genre-Referenz reicht es noch nicht, dazu fehlen die absoluten Killersongs, aber in den vorderen Rängen finden sich diese Schweden auf jeden Fall wieder.

Hannes

5 von 6 Punkten

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