22 Headbänga online
Suche:
19.02.2026 Glen Matlock
19.02.2026 The Kooks
19.02.2026 Agnostic Front
19.02.2026 Nachtblut
20.02.2026 Nitrogods
20.02.2026 Mayhem
Reviews (10516)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Metsatöll

Interview:
Pain Confessor

Live-Bericht:
Wacken Open Air

Video:
Bleed The Sky
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Fat Rhino kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Fat Rhino - Escape From A Smouldering Planet

Fat Rhino - Escape From A Smouldering Planet
Stil: Stoner Metal
VÖ: 08. November 2025
Zeit: 64:55
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.fatrhino.de

buy, mail, print

Bei Fat Rhino denke ich unweigerlich an den alten Werbe-Slogan "Raider ist jetzt Twix, sonst ändert sich nix". Denn Fat Rhino hieß zuvor El Camino - der Name ist neu, aber das musikalische Rezept bleibt gleich. Wenn die vier aus Löningen erst loslegen, dann prallen Black Sabbath, Danzig und Monster Magnet auf ein dickes Fundament aus Doom, Groove, Schwermut und noch schwereren Riffs!

Diese Burschen leben ihre Musik, das weiß man noch aus Zeiten von El Camino und wird ein weiteres Mal davon überzeugt, wenn sie ihren Erstling Escape From A Smoldering Planet mit dem prägnanten und eindringlichen "Nashörn" eröffnen. Stoner Metal haben sich Fat Rhino auf ihr Banner geschrieben und das lässt sich problemlos unterstreichen! Die Riffs drücken unglaublich heavy durch die Membrane, während sich eine melancholische Grundstimmung wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Wo sich beispielsweise "Rider" als dreckig gespielter Bastard zwischen Rock und Metal im Fahrwasser von Bands wie Orange Goblin oder Chrome Division empfiehlt, erweist sich "Crowes And Ravens" als extra-staubiger Wüstenrocker, der sich ganz allmählich aufbaut, mittendrin die Muskeln spielen lässt und mittels Slidegitarren einen lässigen Abgang hinlegt. Den geradezu hypnotischen Momenten dieses Songs soll man auf Escape From A Smoldering Planet noch öfter begegnen. "Red Sabbath" deutet bereits an, dass es sich um eine Hommage an Black Sabbath handeln könnte. Das bestätigen zunächst auch die doomigen Riffs, doch spricht der eingängige Refrain eben doch eine eigene Sprache.

Fat Rhino liefern mit ihrem Debüt einen ersten starken Eindruck mit viel Liebe zum Detail, eingebettet in einen dicht gesponnenen, organischen Sound. Leider fehlt unter den Songs der ganz große Wurf, obwohl man sich von einem guten Teil ähnlich gepolter Acts locker abheben kann. Beim Nachfolger sollte die Band jedoch darauf achten, ihr Material ein wenig zu komprimieren. Mit mehreren Longtracks im Gepäck, welche das Album auf stattliche 65 Minuten Spielzeit aufblasen, hat sich nämlich auch die eine oder andere Länge eingeschlichen, die den Konsum nicht gerade vereinfacht...

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de