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Voidhanger - Wrathprayers

Voidhanger - Wrathprayers
Stil: Death Thrash
VÖ: 25. November 2011
Zeit: 31:54
Label: Witching Hour Productions
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/voidhangerofficial

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Obwohl Voidhanger erst 2010 gegründet wurde, handelt es sich bei den Mitgliedern keinesfalls um Greenhorns, waren oder sind diese doch auch schon in anderen Kapellen wie beispielsweise Infernal War oder Iperyt tätig, wenn auch mancherorts unter anderem Namen. Und wenn schon solche Bandnamen genannt wurden, sollte dem Eingeweihten auch recht schnell klar werden, dass bei Voidhanger mit Sicherheit keine Blümchenpflücker-Mucke aufs Plastik gepresst wird.

Denn die Polen hauen auf Wrathprayers ganz ordentlich ins Mett, ein bitterböser Bastard aus Death, Black und Thrash Metal ist das Debüt des Trios geworden. Stilistisch irgendwo zwischen Malevolent Creation und Impiety angesiedelt, verbreiten die neun Abrissbirnen (das unbetitelte, vier Sekunden dauernde "Schlussstück" lassen wir bei dieser Zählung mal ganz elegant außen vor) gehörig schlechte Laune und das ist durchaus positiv gemeint. Atempausen im infernalischen Mix gibt es nur selten, eigentlich wird das Gaspedal bis auf ein paar etwas verhaltenere Stellen bei "The Vampire Of Beuthen" durchgehend durchgedrückt. Trotzdem wird die Scheibe nicht langweilig, denn bei aller Brachialität entwickeln die Songs doch ein spürbar eigenes Gesicht, zumal auch am Groove nicht gespart wurde. Ein Übermaß an Abwechslung darf man natürlich nicht erwarten, da die Stücke doch alle ein ähnliches Aggressionslevel aufweisen, aber innerhalb der selbst gesteckten Grenzen wissen die Polen durchaus zu variieren.

Dass die Bandmitglieder auch schon in anderen Kapellen ihr Handwerk verrichtet haben, legt nahe, dass sie eben dieses auch anständig beherrschen und genau so isses. Da sind solide Musiker am Werke, die ihr Material ansprechend umsetzen, nicht mehr und nicht weniger. Klanglich hatte ich erst mal ein paar Vorurteile, waren mir die Produktionen aus den bekannten Hertz-Studios doch oftmals zu kalt und steril. Hier aber versprüht der Klang der CD einen rauen, ursprünglichen Charme, der perfekt zu den Tracks passt. Allerdings hätte das Trio ruhig noch zwei oder drei Songs mit auf den Silberling packen können, nicht einmal 32 Minuten sind doch arg dünn. Angesichts der Intensität der Scheibe geht das aber gerade noch mal in Ordnung.

Wrathprayers ist kein Geniestreich, dazu fehlen die genialen Momente, aber ebenso wenig ist der Rundling ein Reinfall. Im Endeffekt handelt es sich beim Erstling der Polen um eine gutklassige Knüppelorgie, die erstaunlich unterhaltsam ausgefallen ist. Vier Punkte mit starker Tendenz nach oben sind da auf jeden Fall verdient.

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4 von 6 Punkten

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