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As I Lay Dying - Decas

As I Lay Dying - Decas
Stil: Neo Thrash Metal
VÖ: 09. November 2011
Zeit: 38:21
Label: Metal Blade
Homepage: www.asilaydying.com

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Mit den beiden letzten, geradezu herausragenden Veröffentlichungen An Ocean Between Us (2007) und The Powerless Rise (2010) schien es schwierig bis undenkbar, die kalifornischen Metalcore-Könige As I Lay Dying vom Genre-Thron zu stürzen. Mit der dieser Tage erscheinenden Compilation Decas sägen die Jungs jedoch nun selbst ein wenig an demselben.
Den Auftakt machen dabei drei neue Stücke: "Paralyzed", "From Shapeless To Breakable" und "Moving Forward". In Ersterem kehren die Kalifornier zu den Tagen zurück, als die cleanen Vocals recht nach Kindermelodien klangen und den jeweiligen Song zumindest teilweise beherrschten. Klar gibt's dazwischen die Speed-Attacken, Breakdowns und Tim Lambesis schreit und grunzt wie eh und je. Die rechte Balance, die auf den letzten beiden Alben so zielsicher gefunden wurde, will sich jedoch hier, genauso wie in "Moving Forward", nicht einstellen. "From Shapeless To Breakable" kommt da mit seinen Doublebass-Gewittern und schön rüder Attitüde schon ansehnlicher aus den Boxen - über den Standard eines eher mittelmäßigen As I Lay Dying-Songs jedoch auch nicht hinaus.
Danach wurde eine Reihe von Cover-Versionen auf Decas gepackt. "War Ensemble" (Slayer) gefällt dabei, bis auf die Vocals, die hier, entgegen der Vermutung, der Nummer mehr Schärfe nehmen als geben. Zu Priests "Hellion/Electric Eye" sollte sich jeder eine eigene Meinung bilden. Dem Rezensenten kamen dabei die zwei Sätze "Schuster, bleib bei deinen Leisten!" und "Lass die Jungs doch spielen, wenn's ihnen gefällt." in den Sinn. Das vierzigsekündige "Coffee Mug" der Descendants macht da schon eher Spaß und auch das anschließende, aus Bandklassikerfetzen bestehende Medley "Beneath The Encasing" darf als gelungen eingestuft werden.
Den Rest des Albums nehmen diverse Re-Mixes in Anspruch, von denen leider keines ans jeweilige Original heran reicht oder dem jeweiligen Song eine neue interessante Note verleiht. Noch schlimmer: der "Innerpartysystem-Remix" von "The Blinding Of False Light" und der Big Chocolate Remix von "Elegy" könnten sogar den langjährigen Fan erschrecken.
Andererseits sollte man As I Lay Dying natürlich zugestehen, sich auf solch einer Scheibe nach eigenem Gusto auszutoben. Ob der sich dann jedoch mit dem des Hörers deckt, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Fuxx

Ohne Wertung

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