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As I Lay Dying - An Ocean Between Us

As I Lay Dying - An Ocean Between Us
Stil: Neo Thrash Metal
VÖ: 27. August 2007
Zeit: 43:22
Label: Metal Blade
Homepage: www.asilaydying.com

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As I Lay Dying, die inzwischen zu einem der größten Acts bei Metal Blade aufgestiegen sind, knallen uns mit An Ocean Between Us bereits ihr sechstes Album vor den Latz. An Wettbewerben und Preisen haben die Amerikaner inzwischen schon so fast alles eingeheimst, was es einzuheimsen gibt. Zuletzt konnten As I Lay Dying den Preis "Artist Of The Year" bei den San Diego Music Awards abstauben. Damit können sie auf eine für eine Metalcoreband lange und erfolgreiche Historie zurückblicken und sich durchaus zu den etablierten Kapellen im Metalbusiness zählen.

Wirft man An Ocean Between Us in den Player, sollte man sich nicht zu arg von dem ruhigen und majestätischen Intro "Separation" einlullen lassen, denn mit dem ersten Song "Nothing Left" gibt es direkt schon mal so richtig eins auf die Fresse. Hier tobt der Metalcorewahnsinn in einem dermaßen fetten Soundgewand, wie man es selten hört. Also wirklich, die Scheibe ist so verdammt präzise aufgenommen und druckvoll abgemischt, dass es einem fast sofort die Rübe wegbläst. Besonders Sänger Tim Lambesis macht hier einen unerwartet guten Job und gruntet und growlt sich auf höchstem Niveau durch die elf Songs des Albums. Dasselbe kann man leider von der cleanen Stimme, die inzwischen in fast jedem Song auftaucht, nicht unbedingt behaupten. Gerade durch den Gegensatz zu den heftigen und markerschütternden Growls klingt der melodische Gesang oft farb- und kraftlos. Hier ist definitiv noch Potenzial für die Zukunft vorhanden. Gitarrist Phil Sgrosso dagegen leistet formidable und technisch einwandfreie Arbeit. Neben den typischen Metalcore-Zementbrocken schmettert der einsame Gitarrero dem Publikum auch gern mal ein Tappingsolo oder ein paar geile skandinavisch-melodisch angehauchte Riffs entgegen.

As I Lay Dying legen mit An Ocean Between Us die Messlatte im Metalcorebereich ziemlich hoch und trauen sich gleichzeitig in melodischere sowie thrashigere Gefilde vor. Wer mit den cleanen Vocals leben kann, der bekommt ein abwechslungsreiches Album mit brutalen Stampfern im Stile von Gorefest ("Within Destruction", "Comfort Betrays"), melodischen Hardcoregranaten ("Forsaken", "The Sound Of Truth") und düsteren Midtempo-Hymnen ("I Never Wanted", "This Is Who We Are") geboten.

Sebbes

5 von 6 Punkten

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