13 Headbänga online
17.07.2020 Raygun Rebels
18.07.2020 Ausverkauft
24.07.2020 Grand Massive
25.07.2020 May The Tempest
13.08.2020 Nekrovault
20.08.2020 Montreal
Reviews (10145)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Von Branden

Interview:
Jon Oliva's Pain

Live-Bericht:
Sepultura

Video:
Lamb Of God
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Harasai kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Harasai - The I-Conception

Harasai - The I-Conception
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 02. Juli 2010
Zeit: 44:48
Label: Firefield Records
Homepage: www.harasai.com

buy, mail, print

Mit einem ruhigen Intro beginnt sie, die Debütscheibe der Essener Harasai, bevor in der Folge ein gar vorzügliches Melodic Death-Gewitter aufzieht, bei dem kein Auge trocken und kein Nackenmuskel unberührt bleibt. Dass die junge Band dabei den schwedischen Melodic Death Metal der ersten Welle in ihr Herz geschlossen hat, wird schnell offensichtlich. Schon der Opener "Into Oblivion" kann durch knackige Twin-Leads und Riffs, geschickte Tempowechsel, Blastbeatgewitter, melancholische Melodieführung sowie eine astreine Vorstellung des Shouters massig Punkte sammeln. "Hour Of The Dead Eyes" schlägt in eine ähnliche Kerbe und zeigt, dass das Aufeinandertreffen von melodischen Geschrabbel und genialen Riffs auch heute noch massig Spaß machen kann und dem Hörer nicht nach kürzester Zeit aufgrund massiver Abnutzungserscheinungen auf den Zeiger gehen muss. "A Constant Disbelief" schlägt dann erstmals eine leicht andere Richtung ein und sorgt somit für die notwendige Abwechslung. Mit seiner dezent poppigen Attitüde mausert sich der Track nach mehrmaligen Hören zu einem wahren Ohrwurm. Generell legen Harasai großen Wert auf Variation. So bilden ruhige Titel wie das instrumentale "The Void Within" den zu Doublebassmonstern wie "I-Conception" notwendigen Gegenpol und geben Ohren und Kopf die benötigten Verschnaufpausen. Letztlich könnte man der Band zwar vorwerfen, dass auch sie nichts Neues zu bieten vermag, aber dieser Punkt ist in diesem Genre zugegebenermaßen auch schwer zu erfüllen und fällt in meinen Augen nicht ins Gewicht, da sich jeder Track auf I-Conception auf einem sehr hohen Niveau bewegt und sowohl Spannungs- als auch Stimmungspegel zu keiner Zeit abfallen. Zu einem vorzüglichen Songwriting und Umsetzung desselben gehört natürlich auch eine standesgemäße Produktion für die sich niemand anders als Dan Swanö verantwortlich zeigt. Alles in allem ist The I-Conseption eine rundum gelungene Scheibe, die man jedem Melodic Death/Thrash-Fan vorbehaltlos empfehlen kann und die wahrscheinlich nicht nur bei mir noch lange im Player rotieren wird.

JR

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de