5 Headbänga online
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
Reviews (10065)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Hubi Meisel

Interview:
Dark Vision

Live-Bericht:
Edguy

Video:
Helloween
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Forever It Shall Be kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Forever It Shall Be - Sonic Death Squad

Forever It Shall Be - Sonic Death Squad
Stil: Death Metal
VÖ: 05. März 2010
Zeit: 38:47
Label: Maintain Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/foreveritshallbemetal

buy, mail, print

Drei Jahre nach ihrem Debüt sind die Braunschweiger Forever It Shall Be zurück auf der Bildfläche und präsentieren sich mit ihrer zweiten Langspielplatte als gereifte Band. Letzte Metalcore-Einschläge - ein Relikt aus ihren Anfangstagen - konnten zwar noch nicht endgültig ausgemerzt werden, im Wesentlichen haben wir es bei Sonic Death Squad aber mit einem Death-Metal-Album zu tun. Ganz in der Tradition schwedischer Kapellen wird viel Wert auf die Melodik der Songs gelegt, die Jungs schaffen es aber zudem brutal, schwer und oft auch richtig düster zu klingen. Das liegt nicht zuletzt am neuen Sänger Claus Ulka, den viele wohl noch von Misery Speaks in guter Erinnerung behalten haben. Der spuckt seine hässlichen Vocals in allen erdenklichen Höhen und Tiefen ins Mikro, als ob das arme Teil sein persönlicher Feind wäre. Seine brachiale Stimme im Verein mit den fetten Gitarrenwänden seiner Kollegen und eine ausgewogene Mischung zwischen heftiger Klopperei und groovenden Passagen bilden das Aushängeschild des neuen Albums. Auf klare Gesangspassagen wurde dieses Mal verzichtet.

Heftig und energiegeladen schreiten die fünf Jungs von Beginn an zu Werke. Headbanger können ihrem Trieb bei dieser Mucke freien Lauf lassen. Zwischendrin hat man sich sogar ein kleines Interludium von der Akustik-Gitarre gegönnt. Nach so einer Atempause rockt es sich doch gleich viel unbeschwerter. Drum sei das folgende "Thunderation" als erster Anspieltipp genannt. Auch das hochmelodische, mit dem Bandnamen betitelte Instrumentalstück "Forever It Shall Be" macht einiges her. Den besten Song hat man sich aber für den Schluss aufgespart: "Funeral Feast". Überhaupt findet sich kein Ausfall auf diesem Album, das man irgendwo in der Schnittmenge aus Neaera, Maroon und natürlich Misery Speaks ansiedeln könnte. Es fehlt jedoch noch an einigen überraschenden Momenten und an Gassenhauern, die aus der Masse ragen. Auch der Sound könnte beim nächsten Mal noch optimiert werden. Der ist zwar druckvoll, könnte aber noch transparenter gestaltet sein.

Summa summarum lässt sich sagen, dass Forever It Shall Be mit Sonic Death Squad noch nicht ganz vorne mitspielen können. Sie sind aber auf dem besten Weg! Und zuletzt muss schließlich noch das kultige Cover-Motiv Erwähnung finden. Es ist quasi das I-Tüpfelchen auf einem soliden Death-Release. Vier Punkte, mit einem dicken + dahinter!

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de