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Evig Natt - Darkland

Evig Natt - Darkland
Stil: Gothic Black Metal
VÖ: 09. April 2010
Zeit: 56:23
Label: Black Bards Entertainment
Homepage: www.evignatt.com
MySpace: www.myspace.com/evignattband

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Ursprünglich anno 2003 als Projekt ins Leben gerufen, haben sich Evig Natt nun zu einer vollständigen Band formiert. Dabei haben wir es mit keinen Unbekannten zu tun, formierte doch Stein Roger Sund (u.a. Einherjer, Throne Of Kartasis) die Band. Inzwischen zählt auch Harald Magnus Helgeson (vormals Enslaved) zum Line-Up. Dem Debut I Am Silence 2007 folgt nun also der zweite Streich.
Der Titelsong markiert dann auch gleich den Einstieg in das Album, ein sehr intensiver Song, bei dem sofort der bombastische Faktor ins Auge bzw. Ohr sticht. Im Midtempo gestaltet mit einer schier nicht still stehenden Double-Bass-Maschinerie und einer guten Melodieführung versehen zeigt er gleich, womit wir es hier zu tun haben, nämlich einem episch gearteten Mix aus keyboardunterstütztem Black und Gothic/Dark Metal mit einem leicht progressiven Einschlag. Die tiefen Growls von Oskar Naley wechseln sich hier mit seinem weiblichen Gegenpart Kirsten Jorgensen ab, die über ein kraftvolles und ausdrucksstarkes Organ verfügt. Doch haben wir es hier nicht mit dem üblichen Die-Schöne-und-das-Biest-Schema zu tun, denn Kirsten singt nicht wie viele ihrer Kolleginnen in den nervtötenden hohen Tonlagen. Weiter geht es mit "Evig Natt", einem von zwei auf norwegisch gesungenen Songs, einem düsteren, ja fast schon melancholisch geartetem Song, der sich langsam seinen Weg durch die Membrane bahnt. Wehmütig ist "Until The End", ein Song mit einer ebenfalls düsteren Atmosphäre, unterlegt mit Akustikgitarre, Pianoklängen und den aggressiven Screams von Oskar am Ende. Es folgt mit "I Die Again" die Ballade des Albums, die geprägt ist von Kirstens Gesang, gelegentlich von tiefen Growls unterlegt. "Sjelelaus" ist der zweite Song in der Muttersprache Evig Natts, und bietet die ganze Bandbreite von langsamen über groovende bis hin zu Uptempo-Passagen. Dass Evig Natt aber auch gaaaaaanz laaaangsam können, zeigt "The Wanderer", der Doom-Song auf Darkland, hier dominieren klar die tiefen Growls von Oskar, Kirsten ist hier nur als Unterstützung beim Refrain zu hören. Das knackige, aber auch etwas sperrige "Withered Garden" kommt gänzlich ohne Keys aus, bevor die beiden längsten Songs das Album beschließen. Der längste Song "Epitaph" steht dabei mit über neun Minuten als finaler Rausschmeißer am Ende einer guten Stunde Spielzeit. Ruhige Akustikklänge läuten den Song ein, der sich ausschließlich im Midtempo aufhält, ohne jedoch über die lange Spielzeit hinweg an Spannung zu verlieren.
Es braucht schon etwas Zeit, bis man sich in Darkland reingehört hat, aber angesichts der bisherigen Bands der Mitwirkenden sollte klar sein, dass wir es hier nicht mit Einheitskost zu tun haben.

Ray

5 von 6 Punkten

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