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Manegarm - Nattväsen

Manegarm - Nattväsen
Stil: Viking Metal
VÖ: 19. Oktober 2009
Zeit: 45:06
Label: Regain Records
Homepage: www.manegarmsweden.com
MySpace: www.myspace.com/manegarm

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Die Schweden Manegarm sind wohl einer der am längsten tätigen Viking Metal-Bands, reichen die Wurzeln doch bis ins Jahr 1995 zurück. Die letzten Alben erschienen im schönen zwei-Jahres-Rhythmus, und auch das neue Album kommt zwei Jahre nach dem letzten Longplayer Vargstenen auf den Markt. Und wie schon bei den vergangenen Veröffentlichungen zeigen die Schweden, wie man folkloristische Elemente mit Schwarzmetallischem, Violinenmelodien mit tiefen Growls und Blastattacken mit kräftigem, klaren Gesang miteinander in Einklang bringt.
Nach dem mächtig einläutenden Chor geht es mit "Mina Fäders Hall" gleich mal in die Vollen. Ein ordentlicher Opener, der mit einer Mischung aus Death und Black Metal aufwartet, jedoch auch die für die Schweden bekannten Folk-Elemente nicht ganz außen vor lässt. Hierzu wechselt man vom anfänglichen Uptempo in groovendes Midtempo, unterstrichen von prägnantem Riffing. Weiter geht es mit "Nattsjäll Drömsjäl", einem sehr treibenden Folk-Metal-Song, der alles das beinhaltet, was man von einem guten Song dieser Machart verlangt: treibendes Drumming, eine eingängige Melodieführung und ausreichend Platz, um ordentlich mitgrölen zu können. Dabei erinnern mich die schnelleren Parts dieses Songs ab und an an das deutsche Piratenschlachtschiff Running Wild zu ihren Glanzzeiten. Einen Gang runter geschraubt wird beim nachfolgenden "Bergagasten", der im stampfenden, treibenden Midtempo gehalten ist, sich sofort in der Nackenregion festsetzt und dort für mächtig Bewegung sorgt. Die eingesetzte Geigenmelodie unterstreicht hier den folkigen Charakter des Songs, der im eingängigen Refrain seinen Zenit findet. Danach wird jedoch erst mal wieder Gas gegeben, denn der längste Song des Albums, "I Den Svartaste Jord", zieht das Tempo merklich an. In der Mitte wartet der Song jedoch mit einem groovenden Midtempopart auf, der jedoch urplötzlich wieder durch einen Blastpart abgelöst wird. Danach geht es folkig-flott weiter. Nach dem kurzen, ruhigen Zwischenspiel "Hraesvelg" prescht "Vetrarmegin" nach dem Eröffnungsriff unvermittelt durch die Steppe. Unterbrochen von kurzen Midtempopassagen beackert dieser Song überwiegend die schnelleren Gefilde. Etwas ungestümer ist "Draugen" gehalten, hier trifft schnelles Riffing auf aggressive Death/Black Metal-Vocals, und das alles untermalt von der Geigenmelodie. Der Titelsong stellt zugleich auch den vorletzten Song des Albums dar. Komplett im treibenden Midtempo gehalten wird er aufgrund der Melodieführung für ordentlich rotierendes Haupthaar auf Konzerten sorgen. Mit "Delling" findet dann das siebte Album der Schweden einen ruhigen, andächtigen Ausklang.
Nach zwei Jahren melden sich Manegarm eindrucksvoll zurück und zeigen, wie man mitreißenden Viking Metal kreiert.

Ray

6 von 6 Punkten

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