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Blue October - Approaching Normal

Blue October - Approaching Normal
Stil: Pop-Grunge-Rock
VÖ: 14. August 2009
Zeit: 48:12
Label: Universal Records
Homepage: www.blueoctober.com

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Pop-Songs mit E-Gitarren und gewöhnungsbedürftigem Gesang! Eigentlich ist mit diesem Satz schon alles über die neue Blue October-Scheibe Approaching Normal gesagt, doch ich möchte dennoch ins Detail gehen, damit sich Fans von The Cure, U2, Manic Street Preachers oder R.E.M. auch ein Bild machen können.
Jeder Die-Hard-Metalhead oder Riff-Fanatiker braucht eigentlich gar nicht weiterlesen, denn diese Pop-Grunge-Mischung dürfte sicherlich seinen Geschmack nicht treffen.

Das Herz von Blue October ist der Songwriter Justin Furstenfeld, der zusammen mit seinem Bruder die Band schmeißt und für Gesang sowie Riffs verantwortlich ist. Man mag Justin gute Texte und Kompositionen zuschreiben, doch mit seinem Gesang komme ich einfach nicht klar. Sein Organ klingt wie eine Mischung aus Jack Black (Tenacious D), Bono, Stone Sour-Corey Taylor und M. Shadows von Avenged Sevenfold.
Musikalisch werden auch oft die großen Vorbilder U2 zitiert, hier mag aber auch Produzent Steve Lillywhite dazu beigetragen haben, und mischen zu ruhigen Rock-Balladen, emotionale und aufreibende Refrains (häh? - Kara). Das Gros des Materials ist sehr Text-orientiert und die Musik spielt daher eher eine Nebenrolle und macht die Bühne frei für Justin, der sich mit seinen Texten mal so richtig auskotzt und soziale Missstände anprangert.
Die Nummern "Say It" und "Dirty Room" stechen besonders hervor und haben viel Hitpotenzial, was an dem herzzerreißendem Gesang, eingängigen Riffs und rockenden Gitarren liegt.

Blue October heben sich mit Approaching Normal spürbar von allen Pop-Rock-Bands ab und liefern quasi eine melancholische Biografie, die mit vielen ausgeklügelten Riffs und spannenden Wendungen versehen wurde. Fans des Genres sollten hier unbedingt mal ein Ohr riskieren.

Basti

4 von 6 Punkten

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