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Cnoc An Tursa - A Cry For The Slain

Cnoc An Tursa - A Cry For The Slain
Stil: Pagan / Melodic Death Metal
VÖ: 24. April 2026
Zeit: 44:23
Label: Apocalyptic Witchcraft
Homepage: -

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Cnoc An Tursa schafften es bereits im Jahr 2013, mich mit ihrem Debüt The Giants Of Auld in ihren Bann zu ziehen. 2026 soll ihnen das erneut gelingen! Eigentlich bin ich nicht der größte Fan überlanger Kompositionen, noch dazu, wenn diese den Großteil eines Albums ausmachen. Allerdings schaffen es die Schotten trotz Spielzeiten, die gerne auch die Sieben-Minuten-Marke knacken, meine Aufmerksamkeit zu behalten. Doch eines nach dem anderen!

In "Na Fir Ghorma", im Grunde so etwas wie ein ausgedehntes Intro, lassen eindringliche Gitarren und zarter Frauengesang aufhorchen. Sie bereiten den Weg für eine Reise in Geschichte und Mythen der schottischen Highlands! Dazu prallt schwarzmetallische Wucht auf melodischen Death Metal und allerhand gekonnt eingeflochtene Folklore. Im Grunde nichts Außergewöhnliches, aber eben außergewöhnlich gut komponiert und in Szene gesetzt! "The Caoineag", der längste Song auf A Cry For The Slain bricht mit der warmen Atmosphäre des Intros, lässt auf eine dicke Wand aus Gitarren feierliche Rhythmik folgen, pendelt zwischen ruhigeren und heftigen Passagen und hinterlässt trotz 7:40 Minuten einen kurzweiligen Eindruck. Zudem definiert er gewissermaßen das musikalische Raster, in dem sich auch die folgenden Songs bewegen werden. "Cailleach And The Guardians Of The Seven Stones" kommt schneller auf den Punkt und könnte schon deshalb und wegen seiner kämpferischen Ausstrahlung samt Gangshouts im Refrain zum Aushängeschild des Albums werden. Der Song klingt glatt wie die schottische Antwort auf Suidakra, was in Anbetracht des letzten Albums der germanischen Kollegen absolut als Kompliment zu begreifen ist!

"Am Fear Liath Mor" tanzt mit fröhlichen Melodien aus der Reihe und bereits mit seinen Links zu schwedischem Melodic Death ein gesteigerte Hörvergnügen, ehe mit "Alba In My Heart" die nächste großartige Hymne an den Start gebracht wird. Gegen Ende stellt "Address To The Devil" noch einmal grimmigen Black Metal gegen Akustikeinschübe mit zartem Frauengesang. Schließlich ist sogar das hübsche Keyboard-Outro "The Nine Maidens Of Dundee", das mit drei Minuten auch nicht gerade kurz geraten ist, von Relevanz und erinnert ein wenig an Michael Kamens kompositorische Beiträge zum Soundtrack des Films Highlander. So endet ein opulent arrangiertes Metal-Manifest mit cineastischen Klängen. Wessen Neugier nun geweckt ist, der findet die Clips zu "Cailleach And The Guardians Of The Seven Stones" und "Alba In My Heart" im Netz und lässt sich hoffentlich ebenfalls anstecken.

Dagger

5 von 6 Punkten

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