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Rise Of Kronos - Slaves Of Time

Rise Of Kronos - Slaves Of Time
Stil: Death Metal
VÖ: 17. April 2026
Zeit: 47:12
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.riseofkronos.de

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Rise Of Kronos wurde 2021 gewissermaßen als Reboot der Band Surface gestartet, deren zweites Album aus 2015 auch den Titel Rise Of Kronos trug. Unter diesem Namen agieren nun dieselben Musiker, widmen sich inhaltlich verstärkt der griechischen Mythologie und gehen mit Fleiß und Kontinuität zu Sache. So ist Slaves Of Time seit besagtem Neustart das bereits fünfte Studioalbum. Fünf Alben in sechs Jahren - keine schlechte Bilanz, will man meinen, zumal das angeschlagene Tempo keinesfalls auf Kosten der Qualität geht.

Wenn man im Pressetext nun zu lesen bekommt, dass Slaves Of Time Death Metal mit Hardcore verbindet, sollte dieser Formulierung besser nicht zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Unterm Strich steht der Namen Rise Of Kronos nämlich weiterhin für astreinen Todesmörtel, dessen unerschütterliches Fundament aus Tempo, Groove und Melodie gebaut ist. Ein kurzes Intro und ab geht die Post mit "Conception Of Humanity", dessen markante Melodie sich geradewegs in Gedächtnis frisst, während die kratzend-gurgelnden Vocals von Sänger / Gitarrist Tom ein garstiges Wiedererkennungsmerkmal liefern, das sich durch das gesamte Album ziehen soll. Die Balance zwischen Melodie und schierer Brutalität kann auch vom Titeltrack gehalten werden, während "Lit The Sky" und "Into The Ashes" eine ordentliche Schippe Thrash-Riffing ins Geschehen werfen. Die erbarmungslos sägenden Riffs von "Black Breath" wecken unweigerlich Erinnerungen an den Old-School-Death von Sinister und "Chords Of Dismemberment" macht seinem Namen alle Ehre, wenn er dem Album seine heftigsten Eruptionen beschert.

Die Hanseaten halten den hohen Qualitäts-Level von Anfang bis zum Ende durch. Glatt könnte man meinen, die zweite Albumhälfte kann den ohnehin starken Auftakt sogar ein Stückchen weit überflügeln. Der tonnenschwere Sound und das aufwändige Artwork liefern weitere Pluspunkte für ein Album, das Technik und Aggression der alten Schule mit nordisch-skandinavischer Melodieführung geschickt zu verschmelzen weiß. Death-Metal-Fans, die Rise Of Kronos bisher übersehen haben, sollten die Lauscher spitzen!

Dagger

5 von 6 Punkten

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