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Sinister - Hate/Bastard Saints (Re-Release)

Sinister - Hate/Bastard Saints (Re-Release)
Stil: Death Metal
VÖ: 06. Juli 2009
Zeit: 68:45
Label: Metal Mind Productions
Homepage: www.sinister-hailthebeast.com
MySpace: www.myspace.com/sinisterwingsofdeath

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Schneller als Sinister entwickeln sich nur Polaroidbilder. Erst der stilistische Sprung nach vorn vom Debüt zum ein Jahr später erschienenen Nachfolger und dann das. Wieder ein Jahr später, nämlich 1995, haben die Niederländer noch einmal einen Riesenschritt gemacht und verstören mit beinah proggigen, verschachtelten Arrangements, wie sie heute bei Akercocke zu finden sind.
Die Band ist zum Trio geschrumpft und Bassist Bart van Wallenburg nimmt sich zusätzlich den Sechssaiter vor. Das Ergebnis Hate ist für viele das beste Album der Band, da es Brutalität mit Komplexität vereint. Der Opener "Awaiting The Absu" dauert sieben Minuten und prügelt und scheppert in dieser Zeit, unterbrochen von den altbekannten Teilen im Midtempo, die hier noch ausladender als bisher ausfallen, alles nieder. Auch insgesamt sind Sinister langsamer geworden und ähneln in diesen Momenten der englischen Riffwalze Bolt Thrower. Wie üblich sind eigentlich keine Lückenfüller an Bord. Stattdessen röstet der Hörer im "18th Century Hellfire" und bestaunt die bleischwere "Art Of The Damned". Und ist danach erstmal platt. Schwer verdaulich, aber gleichzeitig das Album, auf dem die Musik von Sinister vorerst ausgereift ist und deswegen für viele das Meisterwerk der Niederländer.
1995 folgte in diesem Stil die EP Bastard Saints, die bereits 2001 in Kombination mit Hate wieder veröffentlicht wurde. Der Viertracker enthielt neben zwei neuen Songs auch Wiedereinspielungen von "Epoch Of Denial" und "Cross The Styx" vom gleichnamigen Debütalbum. Die EP ist zugleich die letzte Veröffentlichung mit Ur-Sänger Mike van Mastrigt und so schließt sich dieses Kapitel Death Metal-Geschichte. Ein Grund traurig zu sein ist das nicht, denn auch die späteren Alben der Band kann ich guten Gewissens empfehlen, auch wenn Sinister nie wieder so enorme, überraschende Veränderungen durchmachten wie auf ihren ersten drei Alben. Kunststück, so kann's ja auch nicht ewig weitergehen.
Der Metal Mind Re-Release von Hate und Bastard Saints wartet wieder mit Booklet usw. auf und enthält vier Live-Bonustracks. Ein würdiger Abschluss für diese Trilogie.

Fab

Ohne Wertung

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