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Konzert-Bericht

Tribal Rites & Minas Morgul

Rathaus Neubiberg, Neubiberg 30.04.2002

Ohje. Was ist das lange her, daß wir solche Parties mitgemacht haben ? Genau, ziemlich lange ;-) Aber da mein Kumpel mit seiner Band heute hier spielen sollte, hatten wir uns nach Neubiberg aufgemacht, um diesem Spektakel beizuwohnen... Es war sehr lustig anzuschauen, wie gemischt das Publikum war. Denn die ein Hälfte waren Leute von 25-35, die nur da waren, um Tribal Rites zu sehen. Die größere andere Hälfte bestand überwiegend aus Schülern (14-18) aus Neubiberg, die auf der Party waren, um zu Saufen und Blödsinn zu machen. Dementsprechend war deren Interesse an der Musik.

Als erste Band enterte dann die wohl heimische Band Minas Morgul so gegen 20.45 Uhr die Bühne. Eigentlich hat mir deren Mix aus traditionellem Heavy Metal aller Iced Earth und Gothic Metal aller Crematory ganz gut gefallen, aber man merkte, daß die Band noch jung ist. Den Altersdurchschnitt schätze ich mal auf 16-17 und dementsprechend war auch die Erfahrung auf der Bühne, jeder kochte sein eigenes Süppchen. Musikalisch lasse ich mich jetzt mal nicht aus, weil jeder einmal angefangen hat und ich überhaupt nicht Gitarre spielen kann ;-) Außerdem forderten die paar Zuschauer nach Ende des Set noch eine Zugabe, was ja immer als positiv zu bewerten ist. Da die Band aber keinen Songs mehr auf Lager, zockte man einfach den ersten Track noch mal. Kein Problem ohne Lösung!

Als nächstes kamen dann Tribal Rites an die Reihe. Da ich alle Bandmitglieder persönlich kenne war ich sehr gespannt auf ihren Auftritt, da ich sie noch nie gesehen hatte. Musikalisch bewegten sie sich mehr in der Rock Alternative Ecke, was man an Coverversionen von Jimi Hendrix und den Red Hot Chilli Peppers klar ausmachen konnte. Die Eigenkompositionen knüpften musikalisch auch nahtlos an diese Stücke an und das Stageacting der Jungs (und Mädels) war sehr an ihre Idole angelegt. Was mir sehr gut gefiel war, daß endlich etwas auf der Bühne abging. Der Gitarist und Bassist waren in orangener Straßenarbeiterkluft unterwegs und spielten überraschend tigth ihr Set runter und die Sängerin Renate wurde bei jedem Lied lockerer und hüpfte über die Bühne. Außerdem erwähnenswert war der variable Gesang der Sängerin und des Sängers (der leider durch einen Bänderriss bewegungsmäßig eingeschränkt war), die sich gegenseitige mit klaren Vokals und Geschrei hochputschten. Wer auf die oben genanten Bands steht, sollte sich den nächsten Auftritt dieser Band nicht entgehen lassen.

Zum Abschluß gab es noch eine Zugabe von Nirvanas "Rape me", welcher durch ein Wechselspiel der beiden Mikroträger sehr interessant gestaltet war. Sehr sehenswert!

Für mich war es dann auch der Höhepunkt des Abends, so daß ich mir die darauffolgende Band auch nicht mehr so genau angeschaut habe. Das war auch besser so, denn beim dem breiartigen Sound und dem proletenhaften Verhalten der Band hätte ich garantiert nichts Nettes geschrieben ;-) Auf jeden Fall handelte es sich um eine Art NuMetal, noch Fragen ?

Thorsten

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