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The Nefilim - Zoon

The Nefilim - Zoon
Stil: Doom Death Metal
VÖ: 1996
Zeit: 53:26
Label: Rebel Records
Homepage: -

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Keine schlechte Idee das mit den Classix - Reviews. Auf diese Weise hat man mal die Möglichkeit ein paar Lieblingsscheiben zu huldigen. Na gut, ob The Nefilim hier einen Klassiker geschrieben haben sei mal dahingestellt, aber auf jeden Fall ist diese Scheibe ein heftiges Stück Musikgeschichte. Carl Mc Coy ist der Mainman, der hinter The Nefilim steckt . Dürfte vielen vielleicht noch als Gruft-Cowboy der Fields of the Nephilim bekannt sein, die sich aber meines Wissens 1992 oder 1993 aufgelöst haben. Laut Interviews hat er mit dieser Scheibe mal Sein "Innerstes nach außen" gekehrt, und müsste nach dieser Aussage ziemlich kaputt sein, wenn man sich diesen Wutbatzen anhört.

Einzuordnen ist diese Platte aber auf jeden Fall in die grobere Richtung, d.h. wenn man das Ganze mal in Schubladen steckt, dann dröhnt einem bei den meisten Songs eine richtige Doom/Death Metal Schlagseite ins Gesicht, was vor allem an der Stimme des Sängers liegt, der manchmal schreit und teilweise gnadenlos dahinröchelt. Atmosphärisch gehaltene Songs wie "Shine" oder "Zoon" wechseln sich mit Gewittern der Marke "Pazuzu (Black Rain)", "Exodus" oder "Penetration" ab. Das einzige was man aussetzen könnte sind die nicht abgedruckten Texte, weil Carl bei den meisten Songs sehr schlecht zu verstehen ist, und ich zu dieser Weltuntergangsstimmung auch gerne das Konzept gehabt hätte. Aber man verfügt ja nicht umsonst um ein bisschen Phantasie, und wenn's laut genug ist versteht sowieso keiner mehr den selbsterfundenen Text.

Vergleichbar ist Zoon auch mit der Atmosphäre von Moonspells "Wolfheart", die mit diesem Werk ebenfalls ein Meisterwerk geschaffen haben, aber das gehört an eine andere Stelle. Wer sein musikalisches Weltbild mal ein bisschen in die düstere Richtung verändern will, der sollte sich dieses Teil schleunigst besorgen, und wer an Fields of the Nephilim seine Freude hatte und experimentierfreudig ist, der wird mit Zoon ebenfalls seinen Spaß haben oder den Ernst des Lebens kennen lernen...wie man's eben nimmt...

Matthias

6 von 6 Punkten

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