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Touch The Spider! - I Spit On Your Grave

Touch The Spider! - I Spit On Your Grave
Stil: Doom - Rock - Psychedelic
VÖ: 28. Januar 2009
Zeit: CD1 45:41 - CD2 51:23
Label: WhereareyoufromRecords
Homepage: www.touchthespider.de
MySpace: www.myspace.de/touchthespider

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Touch The Spider! aus Germoney liefern als Einstand gleich einen Doppeldecker im schmucken Digipack ab. Bei der Band handelt es sich um zwei musizierende Schwaben mit so feinsinnigen Pseudonymen wie "Unholy Ghost" und "Cosmic Energy", die sich dem Gothic Doom etc. verschrieben haben sollen. Doom kann man aber nur in Nuancen ausmachen. Gotisch hätte man sicher auch anders definiert, aber gut.

"Circle Of Lies" ist der Einstieg in die 28 Tracks umfassende Welt der Spinne. Rockige Drums, dazu schrammelnde Gitarren und eine trockene authentische Produktion sind erste herausstechende Knüpfpunkte des gewebten Netzes. Nichts Aufregendes, da die braven Vocals alles andere als Metal sind und eher dahin plätschern. Rotzrock klingt auch gänzlich anders. Irgendwie ist es mehr Alternative denn Doom oder Gothic. Dazu etwas 70er Psycho-Sounds oder The Cure gemixt, eine Prise Space Rock untergehoben und fertig ist das Gebräu aus dem Schwarzwald. Klingt nicht schlecht, aber lässt durch die stilistische Vielfalt den roten Faden vermissen. "Where Are You Mom" klingt im Instrumentalbereich wie eine spärliche Hommage an Placebo. Okay, aber mitreißend ist etwas anderes. Tja, und da liegt der falsche Hase im Pfeffer. Beide Scheiben weisen wenig Weltbewegendes auf und nach drei Songs am Stück wird man arg müde. Das liegt unter anderem an den durchschnittlichen Vocals, die mehr nach Schülerband denn nach prägnanter Stimme tönen.

Sorry, für den closed mind Metaller ist das irgendwie nichts, was er nochmal auflegen müsste. Wer zu psychedelischen Rhythmen sein Haar schwingt und dem Underground huldigt, dem möge mit I Spit On Your Grave geholfen sein. Mir dürstet nach einer Runde Semlah oder Count Raven, das erfreut die schwarze Seele doch weitaus mehr. Wegen den schnelleren groovenden "Make Me Sick", "Shades Of Grey" und "Abra Macabra", dem schönen Coverart und der truen Produktion gibt es ein neutrales Lächeln. Den oben genannten Genres zuträgliche Musikfreunde dürfen aber getrost ein Öhrchen riskieren. Das zweite Album Souls For Sale steht bereits in den Startlöchern...

Siebi

3 von 6 Punkten

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