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X-World/5 - New Universal Order

X-World/5 - New Universal Order
Stil: Industrial Power Metal
VÖ: 16. Mai 2008
Zeit: 41:44
Label: AFM Records
Homepage: www.x-world5.com

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Nach seinem Ausstieg bei Hammerfall ist es eher ruhiger um Magnus Rosen geworden, doch im Jahr 2008 kehrt der affige Tieftöner mit seiner neuen Supercombo X-World/5 in die Musikwelt zurück. Seine Allstar-Truppe setzt sich aus King Diamond-Saitenhexer Andy LaRogue, Pagan's Mind-Goldkehlchen Nils K. Rue und David Bowie-Klampfer Reeves Gabrels zusammen. Mit dem Debüt New Universal Order wollen sie eine neue, abgespacete, Variante des Power Metal präsentieren und auch beweisen dass man für dieses Metier nicht nur Drachentöter und ganz fiese Bösewichter braucht.

Die Musik ist aber auch vom anderen Stern und klingt auf den ersten Hörer echt abgedreht. Die Jungs bezeichnen ihre Musik ja selber als "Heavy Metal aus dem Jahre 3006"; da bin ich aber echt froh, dass ich im Jahr 2008 bin. Musikalisch klingt die Chose wie eine Mischung aus Rammstein und Judas Priest zu Jugulator-Zeiten. Wie man sieht, hat die Sache noch nicht so viel mit Power Metal im traditionellem Sinne zutun, denn dafür sorgt erst Sänger Nils K. Rue mit seinem Organ. Die Songs sind allesamt eher im Mid-Tempo-Bereich angesiedelt, kommen daher nur schwer in Fahrt und wurden des Weiteren mit spacigen Samples unterlegt. Ein dicker Dorn in meinem Auge ist der verzerrte Bass von Magnus, denn er klingt einfach wie Arsch und Rüben, zudem zieht er den Sound langsam aber sicher in Richtung Matsch.
Die Riffs an sich sind mir etwas zu stampfend, denn sie hören damit gar nicht mehr auf und eine richtige Hau-Drauf-Nummer fehlt auf New Universal Order gänzlich.
Die Produktion kratzt auch nahe am Mittelmaß, was vor allem den Gitarren und dem Schlagzeug schadet. Außerdem hätte man auf viele Effekte einfach verzichten können und sie vom Gesang sogar gänzlich fernhalten sollen.

X-World/5 beweisen hier bestens, dass viele Stars und Musikgenies keinesfalls ein gutes Album aufnehmen müssen, denn New Universal Order ist etwas dürftig. Matschiger Sound, langatmige (langweilende) Songs und zu abgespacete Atmosphäre. Ob Darth Vader zu diesem Sound seinen Helm schütteln würde, wage ich zu bezweifeln. Dennoch habe ich den Verdacht, dass Herr Anakin Skywalker erst durch dieses Album zum fiesen Weltenzerstörer mutiert ist. Dann doch lieber Jugulator!

Basti

2 von 6 Punkten

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