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Anubis Gate - Andromeda Unchained

Anubis Gate - Andromeda Unchained
Stil: Power Metal
VÖ: 17. August 2007
Zeit: 70:21
Label: Locomotive Music
Homepage: www.anubisgate.com

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Schon auf dem Vorgängeralbum A Perfect Forever waren die Dänen Anubis Gate nicht einfach zu konsumieren. Vertrackte Songs und nicht immer eingängige Gesangsmelodien bildeten eine Barriere, die man nur mit Mühe meistern konnte. Trotzdem war A Perfect Forever ein Album, das Aufmerksamkeit erregen konnte.

Kaum zwei Jahre später steht der Nachfolger Andromeda Unchained in den Startlöchern. An der musikalischen Ausrichtung hat sich nur wenig verändert. Anubis Gate gehen nach wie vor sehr progressiv zu Werke und haben den Level an Progressivität sogar noch angehoben. Zusätzlich ist Andromeda Unchained einerseits definitiv härter ausgefallen, was durch die mächtig drückenden Gitarren massiv unterstrichen wird, auf der anderen Seite scheut man aber nicht davor zurück, mal in Richtung Melodic Metal abzudriften. Das bringt den Songs zwar ungemein viel Abwechslung, oft aber wirken gerade diese melodischen Einschübe wie ein Riss im Song und damit manchmal etwas unpassend. Auch am Mikro hat sich was getan. Der Gesang ist in deutlich höheren Tonlagen angesiedelt als noch beim Vorgänger. Außerdem setzen Anubis Gate oft und gerne auf mehrstimmige Passagen, die die Songs zusammen mit den songdienlich eingesetzten Keyboardsounds in eine sehr epische, monumentale Ecke drücken. Der Gesang erinnert mich daneben immer wieder an ex-Pyramaze-Goldkehlchen Lance King und durch die Harmonien kommen ebenfalls immer wieder Erinnerungen an die dänischen Kollegen Pyramaze hoch. Allerdings gehen Anubis Gate weit weniger Thrash-lastig als ihre Landsmänner zu Werke.

Wie schon A Perfect Forever braucht auch Andromeda Unchained mehrere Durchläufe, bis die insgesamt 14 Songs endlich zünden. Dann aber bleiben sie durchaus nachhaltig im Gedächtnis und sorgen dafür, dass Andromeda Unchained die ein oder andere Extra-Rotation im CD-Schacht erhält. Definitiv eine Steigerung zum Vorgänger und somit eine definitve Kaufempfehlung für Anhänger progressiven epischen und dennoch klassischen Heavy Metals.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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