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Thunder - Rip It Up

Thunder - Rip It Up
Stil: Hard Rock
VÖ: 10. Februar 2017
Zeit: 51:14
Label: EarMusic
Homepage: www.thunderonline.com
MySpace: www.myspace.com/thunderonline

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Angespornt durch den Erfolg ihres letzten Albums Wonder Days haben die britischen Rocker von Thunder ordentlich rangeklotzt und legen nun mit Rip It Up glatt noch einen oben drauf. Mit "No One Gets Out Alive" startet die Scheibe knackig und gut gelaunt. Die Motivation und Spielfreude, mit der Thunder an ihr neues Album herangegangen sind, könnte ein Opener nicht besser einfangen. Einen Gang zurück schaltet sogleich der Titeltrack "Rip It Up", der auf einem groovenden Rhythmus und bluesigen Vibes basiert. Schließlich holen Thunder beim dritten Song "She Like The Cocain" wirklich alles aus sich heraus und liefern eine wunderbar frische und mitreißende Rockhymne, die trotz traditioneller Elemente wie flottem Pianoanschlag und einem Gospelchor keineswegs altbacken wirkt, sondern voll am Puls der Zeit liegt. Man bedenke - die Herren Bowes, Matthews und Co sind ja nun auch nicht mehr die Jüngsten und seit beinahe 30 Jahren aktiv. Dass man da noch einen so frischen Track aus dem Ärmel schütteln kann, ist sicher nicht selbstverständlich und trennt die Spreu vom Weizen.

Da ist es nur legitim, auch mal eine Ballade nachzulegen. "Right From The Start" wartet mit angenehmen Akustikgitarren auf, die mit Danny Bowes treffsicherer Stimme harmonieren, ehe die Saitenfraktion zu einem ausladenden Solo ausholt. Im Kontrast zu diesen ruhigen Momenten stehen schließlich die fast schon schwermetallischen Riffs von "Shakedown", denen die reine Blues-Rock-Nummer "Heartbreak Hurricane" dann wiederum eine ordentliche Packung Melancholie entgegensetzt. Eher entspannt-chillige Töne mit viel Orgel dabei findet man danach bei "In Another Life". Man merkt schon, Rip It Up ist vielseitig und klingt doch wie aus einem Guss. Da der hohe Qualitätslevel der Songs bis zum Ende durchgehalten werden kann, steht Rip It Up seinem Vorgänger in wirklich nichts nach. Genau so muss Classic Rock anno 2017 klingen: ehrlich, ungekünstelt und einwandfrei produziert zelebrieren die Londoner ihre eigene Renaissance.

Dagger

5 von 6 Punkten

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