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Asenblut - Berserker

Asenblut - Berserker
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 19. August 2016
Zeit: 59:31
Label: AFM Records
Homepage: www.asenblut.de
MySpace: www.myspace.com/asenblut

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Zehn Jahre sind die Göttinger Asenblut nun schon am Start und mit Berserker bringen sie nun ihr drittes Album auf den Markt. Waren die vorherigen Werke noch etwas vertrackter, gehen die Jungs nun einen - sagen wir geraderen Weg. Zwischenzeitlích ist man auch bei AFM Records untergekommen, was einen breiteren Vertrieb garantieren sollte.
Nun, auch nach mehrmaligem Hören fällt es schwer, das Gehörte zu bewerten. Das liegt jedoch nicht daran, dass die Songs besonders herausragend oder besonders nichtssagend sind... vielmehr dass man sich mit Berserker im breiten Mittelfeld der melodischen Todesmetall-Szene aufhält. Mit dem Opener "Berserkerzorn" hat man einen guten Einstand gewählt, flott, melodisch und treibend präsentiert man sich zum Einstand. Unwillkürlich kommen einem aufgrund des Riffings die allmächtigen Amon Amarth in den Sinn. Das nachfolgende "Titanenerbe" kommt dagegen schon etwas unausgegorener daher, Hauptsache schnell scheint hier die Devise gelautet zu haben. Zwar kann man den Hörer mit dem melodischen Refrain, erneut mit einem Amon Amarth-Riff unterlegt, wieder abholen, aber irgendwie wirkt der Song unschlüssig. Die Idee hinter der "Offenbarung 23" ist sicherlich eine interessante, nämlich sich mit diversen Verschwörungstheorien, Illuminaten und Freimaurern zu beschäftigen. Allerdings überzeugt die Umsetzung nur bedingt, so kann mich hier der Gesang mal eben gar nicht überzeugen und auch das Riffing wirkt sperrig. Auf Nummer sicher geht man im Anschluss dann wieder mit "Helden Des Ewigen Sturms", hier wird bester Melodic Viking Death Metal geboten, wie man ihn sich vorstellt... und auch schon oft gehört hat.

Im Grunde ist Berserker zweigeteilt. Auf der einen Seite haben wir die Instrumentalfraktion, die meist mit ihren Melodien und dem treibenden Rhythmus überzeugen kann. Auf der anderen Seite haben wir die Vocals, die nicht immer zum Song passen. Ab und an hat man das Gefühl, dass der Text auf den Gehörnten komm raus in den Song gepresst wurde. Mit der englischen Bonus-Version vom Opener ("Berserker Rage") wird der Rundling abgeschlossen.
Berserker ist wahrlich kein schlechtes Album, aber um aus der breiten Masse heraus zu stechen, reicht es auch nicht wirklich. Von dem Sturm, der gemäß Beipackzettel aufzieht, ist auf Dauer auch nicht mehr viel über.
Fans von den bereits genannten Amon Amarth, Equilibrium oder Obscurity können hier mal ein Ohr riskieren.

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3 von 6 Punkten

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