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Kuolemanlaakso - M. Laakso - Vol. 1: The Gothic Tapes

Kuolemanlaakso - M. Laakso - Vol. 1: The Gothic Tapes
Stil: Gothic Metal
VÖ: 26. August 2016
Zeit: 45:38
Label: Svart Records
Homepage: www.facebook.com/kuolemanlaakso

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Eines gleich mal vorweg: M.Laakso - Vol.1: The Gothic Tapes ist streng genommen kein neues Machwerk der Finnen Kuolemanlaakso. Vielmehr hat der Kopf hinter der Band, Laakso, die Gunst der Stunde ergriffen: Sänger Kotamäki ist für einige Zeit mit seiner zweiten Band Swallow The Sun unterwegs und so bringt Laakso sein erstes Soloalbum unter dem Banner seiner Band auf den Markt. Unterstützt wird er dabei von seinen Bandmitstreitern Tiera (Drums) und Usva (Bass), ergänzt wird das Ganze dann von V. Santura (Guitar, Bacing Vocals), der zugleich auch für die Aufnahmen, den Mix und das Mastering zuständig war.

Der Albumtitel mag es dem kundigen Leser bereits vermittelt haben, womit wir es hier zu tun haben. Genau, mit dem Doom Death Metal von Kuolemanlaakso hat dieses Album rein gar nix am Hut, vielmehr zeigt sich hier das Gespür von Laakso für Goth Rock / Metal. Der Beipackzettel bringt dann auch die Vergleichbands Sisters Of Mercy, Tiamat, Paradise Lost oder Amorphis ins Spiel. Kann man so stehen lassen. Ich würde hier noch End Of Green mit hinzufügen.
Die zweite Änderung zur Hauptband wird ebenso schnell deutlich: auf diesem Output bedient man sich ausschließich der englischen Sprache, die Laakos selbst übernimmt, während ansonsten die finnische Muttersprache vorherrscht.

Mit dem groovigen "Children Of The Night" wird in die Scheibe eingestiegen, dessen Refrain sofort ins Ohr geht. Etwas knackiger, wenn auch nicht unbedingt flotter, kommt "Roll The Dice With The Devil" durch die Membrane. Dieser Song hat im Gegensatz zum Opener eine etwas aggressivere Attitüde, auch wenn kurz vor dem Refrain der gefühlvolle, ja fast schon sanfte Gesang das Sagen hat. Bei jedem Hören des Songs kommen mir hier unweigerlich The Vision Bleak in den Sinn. "Where The River Runs Red" schwingt dann mal wieder die Groove-Keule, hier haben wir einen Goth-Rocker, so wie er sein soll. Mit einem melancholischen und nachdenklichen Touch versehen ist dagegen "The World's Intolerable Pain", der meist sehr ruhig gehalten ist. Hier setzen die Gitarren lediglich beim Refrain ein und sorgen damit für eine schöne laut-leise-Dynamik. Orientalisches Flair kommt dagegen bei "She Guides Me In My Dreams" auf, bei dem erneut Helena Haaparanta für die weiblichen Gastvocals verantwortlich ist. Das ruhige"Deeper Into The Unknown" hat Mr. Laakso ihr komplett überlassen. Bei "No Absolution" kommen dann auch aggressivere Vocals zum Einsatz, damit sticht der Song aus dem anderen Material heraus. Mit dem über neun Minuten langen und sehr melancholischen "My Last Words" wird das erste Soloalbum abgerundet und abgeschlossen.
Freund von gepflegtem Goth-Rock können hier bedenkenlos zugreifen.

Ray

5 von 6 Punkten

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