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Winterhorde - Maestro

Winterhorde - Maestro
Stil: Avantgarde Metal
VÖ: 20. Mai 2016
Zeit: 65:16
Label: Season Of Mist
Homepage: www.winterhorde.net
MySpace: www.myspace.com/winterhorde

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Winterhorde... beim Klang dieses Bandnamens denkt man bzw. manchereiner unweigerlich an rohen, ungezügelten, räudigen Black Metal, der seinen Ursprung tief im Herzen Skandinaviens hat. Tja, so kann man sich täuschen. Zumindest das Wort Metal kann bleiben, alles andere muss ausgetauscht werden. Gegründet 2001 markiert Maestro dann doch schon das dritte Album der Extreme-Metal Band aus Israel, wie sie ihren Stil selbst beschreiben. Wobei auch das nicht ganz dem gerecht wird, was der Hörer zu hören bekommt. Eines ist auf jeden Fall schon mal sicher: leicht machen es die Jungs einem nicht, das Ganze zu be- oder zumindest zu umschreiben. Avantgarde-Metal wäre noch eine Möglichkeit.

Nach dem kurzen Intro "That Night In Prague" steigt der Opener "Antipath" erstmal recht verhalten in den Rundling ein. Von den kurzen Growls abgesehen würde man hier die Band wohl eher in die Power Metal-Ecke stecken. Meist angemessenes Midtempo und melodischer Klargesang sind ja auch erstmal keine Grundzutaten für Extreme-Metal. Beim nachfolgenden "Worms Of Soul" kommen dann die tiefen Growls verstärkt zum Einsatz und auch das Tempo wird angezogen. Der Song wird dadurch merklich ungestümer als noch der Opener. Winterhorde setzen auf ihrem dritten Album auf eine Mixtur aus allen gängigen Metal- und Musikrichtungen, die nicht rechtzeitig in Deckung gegangen sind. Ruhige, chillige Klänge und Passagen haben auf Maestro ebenso ihre Daseinsberechtigung wie wüste Blast-Ausbrüche, die meist cleanen Vocals werden durch dosiert eingesetzte Growls durchsetzt. Selbst ein Saxophon findet sich auf dem Album, welches im Metal ja nicht unbedingt beheimatet ist.
Jedoch übertreiben es Winterhorde mancherorts mit ihrem Ideenreichtum, die Songs wirken auf Dauer dann doch recht überladen. Was anfänglich durchaus seinen Reiz hat, stets Neues zu entdecken, entpuppt sich auf Dauer eher als Länge... nicht immer können die Jungs den Hörer mit ihren überlangen Songs bei der Stange halten.
Am besten man stelle sich vor, Therion sperren sich zusammen mit System Of A Down eine Zeitlang im Studio ein, so in etwa müsste sich dann das Ergebnis anhören. Produziert und gemixt wurde Maestro von keinem Geringen als V. Santura.

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4 von 6 Punkten

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