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20DarkSeven - Roar

20DarkSeven - Roar
Stil: Heavy Rock
VÖ: 31. Oktober 2014
Zeit: 46:37
Label: Metalapolis Records
Homepage: -

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Das Kollektiv 20 Dark Seven rekrutierte sich Anfang 2013 aus ehemaligen Mitgliedern der Bands Pump, Brainstorm, Wicked Temptation und Victory, musste aber alsbald wieder Federn, also Personal, lassen, weswegen die verbliebenen Gründer Markus Jürgens (Gesang) und Peter Wagner (Gitarre) die Lücke mit zwei Kollegen aus Holland schlossen. Mit Alex Jansen am Tieftöner und Hans in t'Zant in der Schießbude war man also wieder komplett und dem Debüt stand nichts im Wege. Dieses trägt den Namen Roar und zeigt einen Löwen in übereinstimmender Pose.
Entsprechend laut und aggressiv gehen die vier Herren auch zur Sache und liefern lauten Heavy Rock, der sich unüberhörbar an den 1980ern und Bands wie Ozzy Osbourne, Gary Moore oder Victory orientiert. 20 Dark Seven verstehen es aber bestens, auch eine zeitgemäße Note mit in das Geschehen zu schmuggeln, sodass der Einstand nicht allein wegen des brachialen Sounds keinesfalls altbacken daher kommt. Zudem klingt der Vierer eine ganze Ecke härter als oben Genannte und agiert während der gesamten Spielzeit in der Grauzone zwischen klassischem Hard Rock und Heavy Metal.

Das zeigt gleich der rasante Opener "Do You Like The Dark". Alter Schwede! Da geht es ganz schön zu Sache! Hier wird wirklich nicht gekleckert! Eine Steigerung in Sachen Songwriting schafft die Band schließlich mit dem folgenden, fast schon stadiontauglichem "Come Undone" und schließlich mit dem brachialen Quasi-Titeltrack "Heart Of A Lion". Zu den stärksten Momenten muss man auch "Killing With Kindness" rechnen. Dessen Refrain frisst sich kerzengerade ins Langzeitgedächtnis und Peter Wagner tobt sich mit gleich zwei exzellenten Soli dermaßen aus, dass es einem schwindlig wird. Überhaupt entpuppt sich der gute Mann auf Roar eins ums andere Mal als Saitenvirtuose, der den Songs neben all den klassischen Riffs einen speziellen Stempel aufdrückt. Auch gegen Ende fallen Tempo und Energie nicht ab. Balladen? Fehlanzeige! Mit "Back In The Dirt" und "Hard Times Coming" legen 20 Dark Seven noch einmal zwei amtliche Bretter aufs Parkett, ehe der Vorhang fällt.

Natürlich wird mit Roar das Rad ein weiteres Mal nicht neu erfunden, aber diese deutsch-holländische Show macht einfach Spaß. So kann man der Truppe bescheinigen, dass ihr Debüt trotz der endlos weiten Masse vergleichbarer Acts der letzten 30 Jahre eine Berechtigung hat und ein Nachfolger zu Roar definitiv wünschenswert ist. Gut gebrüllt!

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5 von 6 Punkten

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