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Blodhemn - H7

Blodhemn - H7
Stil: Black Metal
VÖ: 10. November 2014
Zeit: 41:00
Label: Indie Recordings
Homepage: wwww.blodhemn.no

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Zwei Jahre nach dem durchaus beeindruckenden Debut Holmengraa beehrt uns Invisus, der Kopf hinter Blodhemn, erneut mit seinem Black Metal.
H7 knüpft im Grunde da an, wo Holmengraa aufgehört hat. Auch anno 2014 zelebriert Invisus seine Version skandinavischer dunkler Klangeskunst, die wie der Vorgänger sehr abwechslungsreich gestaltet wurde.Schon der Opener "Flammens Virke" besticht durch seine Variabilität: beginnt der Song noch etwas ungestüm und auch ein klein wenig sperrig, so nimmt er doch mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr Fahrt auf, was nicht zuletzt auch an den dann verwendeten Melodiebögen liegt. Auf H7 findet man(n) so ziemlich alles, was das dunkle Herz begehrt: Blastparts, die kaum Zeit zum Verschnaufen lassen, groovendes Midtempo, doomige Klänge und auch ein guter, sehr guter Schuss Black'n'Roll wird dem Ganzen zugemengt. Gehört "Slettet Av Tid" mit seinen Blastparts am Anfang noch zu den "traditionellen" Vertretern des Black Metals, so wird gleich im Anschluss auf dem Rücken von "Evig Heder" im flotten Galopp durch die Tundra galoppiert. Dass Invisus aber auch in den unteren Geschwindigkeitsregionen zu Hause ist, wird beim zähen Beginn von "Veiten" gezeigt, ehe der Song abrupt mehrere Gänge hochschaltet und im flotten Uptempo weitermacht. Richtig groovig wird es dann jedoch bei "Fandesvenn", dessen Groove man sich nicht entziehen kann. Ja, ein Händchen für Melodien hat er auch, der Invisus. Mit dem abwechslungsreichen "Holmengraa", bei dem noch einmal alle Register gezogen werden, findet danach die Scheibe ihr Ende.
Keine Frage, wer auf abwechslungsreichen Black Metal steht, kommt an Blodhemn nicht vorbei.

Ray

5 von 6 Punkten

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