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Himsa - Courting Tragedy And Disaster

Himsa - Courting Tragedy And Disaster
Stil: Melodic Death Thrash
VÖ: 28. Juli 2003
Zeit: 43:37
Label: JTTP Records
Homepage: www.himsa.org

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Was schreibt man über eine Band, die eine solide Scheibe abliefert, auf der man aber die Songs schon mal irgendwo gehört hat, aber die Songs dann doch wieder zu gut sind für nen Verriß?
Lt. Beliegendem Infoblatt des Labels handelt es sich hier um eine Hardcore-Metal-Band. Die Amis sind nun schon seit 5 Jahren zusammen unterwegs. Die Mitglieder sind lt. Info Label bereits seit 16 Jahren in der Metal Szene unterwegs und haben erste Erfahrungen in diversen Bands gesammelt. Trotzdem kann ich der Bezeichnung Hardcore nur bedingt zustimmen.
Es tönt der Opener"Dominion" aus den Boxen und sofort macht sich ein Wort in meinem Hirn breit: Schweden. Genauer gesagt: Göteborg. Aber siehe da, die Band kommt aus Seattle im Amiland. Hätte nicht erwartet, so ein reinrassiges Schwedenbrett aus Amerika zu erhalten. Man fühlt sich sofort an die Frühwerke von Dark Tranquillity und In Flames bzw. an neuere Bands wie Callenish Circle erinnert. Sehr gut gewählter Opener. Leider kann schon der zweite Song "Rain To The Sound Of Panic" das hohe Level nicht mehr halten. Dafür schlägt der dritte Song wieder in die alte Schweden-Kerbe. Irgendwie ist die Scheibe ein ständiges auf und ab. Solide Death-Metal-Songs wechseln sich hier mit Einheitsware ab. Wobei kein wirklich schlechter Song dabei ist, nur das Genre ist mittlerweile schon arg überlaufen von guten Bands, die aber gegeneinander austauschbar sind.
Ab der Hälfte des Silberlings wirken die Songs etwas "zerfahren" und verkrampft auf Eigenständigkeit bedacht. Dies gelingt allerdings leider nur bedingt. Zu sehr wurde hier nach Schweden geschielt. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die Scheibe schlecht ist. Nein. Aber nachdem es so ca. 1.938.975 Schweden-Death-Metal Bands gibt, muss man sich schon etwas mehr einfallen lassen, um einen gewissen Wiedererkennungswert zu erhalten.
Bleibt also unterm Strich ein solides Album, das sich Freunde der genannten Bands und Allessammler bedenkenlos zulegen können. Für ne 5 fehlt der Band einfach noch das gewisse etwas, deshalb gibt's hier mal ne 4, aber mit Tendenz nach oben.

Ray

4 von 6 Punkten

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