11 Headbänga online
01.07.2019 Zz Top
05.07.2019 Bon Jovi
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
Reviews (10051)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Winterhorde

Interview:
Emerald Sun

Live-Bericht:
Zoo Army

Video:
This Is Hell
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Wolfen kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Wolfen - Evilution

Wolfen - Evilution
Stil: Power / Thrash Metal
VÖ: 12. September 2014
Zeit: 56:20
Label: Pure Legend Records
Homepage: www.wolfen-metal.de

buy, mail, print

Evilution ist der bereits fünfte Streich aus dem Hause Wolfen und beschert uns einen weiteren muskulösen Gitarrenbastard, dessen Gene sich gleichermaßen aus Thrash und Power Metal zusammensetzen. Am besten gedeihen die zehn neuen Songs im kraftvollen Midtempo, wo sie auch mit einer ordentlichen Schippe Groove angereichert wurden. Dort treffen dann melodische Leads auf scharfe Riffs und ohrwurmige Refrains, wobei die Anteile an Power und Thrash von Song zu Song gerne unterschiedlich gewichtet werden.

Der Opener "Sea Of Sorrows" zeigt die Kölner beispielsweise von ihrer brutalen Seite, ebnet quasi den Weg für sein Gefolge. "50 Dead Man" besticht dann durch seinen hymnischen Chorus, den man gleich beim ersten Hören mitsingen möchte, ehe dann mit "Digital Messiah" noch einen Tick ruhiger in Richtung klassischer Heavy Metal marschiert wird. So geht es weiter auf und ab, routiniert mit ausgefeilten Gitarrensoli und gelegentlichen Überraschungen im Gepäck, seien es kurze orientalische Einsprengsel in "Embodiment Of Evil" oder irische Folklore für "The Irish Brigade". "Chosen One" schmeichelt sich dank Harmonie und Melodie ins Langzeitgedächtnis, wohingegen sich der Fünfer in "Pure Culture" regelrecht austobt. Tonnenschwere Riffs, die zu Beginn beinahe etwas an Slayers "Hell Awaits" erinnern, beschließen dann in "All That Remains Is Nothing", ein Album, das keine großartigen Schwächen offenbart.
Gut, das Organ von Andreas von Lipinski in mittelhoher Stimmlage mag gewöhnungsbedürftig sein, trägt aber sicherlich einen ordentlichen Teil zur Identität von Wolfen bei. Eine Identität besitzt die Band nämlich definitiv, was heutzutage alles andere als selbstverständlich ist. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Musiker zu keiner Zeit versuchen, auf irgendeinen Trend zu reagieren, weil sich dadurch vielleicht ein paar Scheiben mehr verkaufen ließen. Das macht Wolfen nur sympathisch, hat aber den Nachteil, dass man nach wie vor als eine Art Geheimtipp gehandelt wird. Ob Evilution daran etwas ändern wird? Verdient hätte es die Band auf jeden Fall!

Dagger

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de