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Agalloch - The Serpent & The Sphere

Agalloch - The Serpent & The Sphere
Stil: Post Black Metal / Ambient Music
VÖ: 16. Mai 2014
Zeit: 59:47
Label: Eisenwald Tonschmiede
Homepage: www.agalloch.org
MySpace: www.myspace.com/agalloch

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Mit ihrem fünften Album The Serpent & The Sphere bleiben die Ausnahme-Musiker von Agalloch sich selbst und natürlich auch ihren Fans treu. Mit ihrer ureigenen Mixtur aus Black Metal, dezenter (Neo-)Folklore und Ambient Music setzen sie einmal mehr auf Harmonie und warme Klangfarben anstelle von Aggression und Eiseskälte. Das demonstriert gleich auf beeindruckende Weise der Opener "Birth And Death Of The Pillars Of Creation", ein schwerfälliges Monster von über zehn Minuten Länge, das sich ganz allmählich zu seiner vollen Größe aufrichtet. Ein kurzes Interludium von der Akustikgitarre vermittelt "The Astral Dialog", eine deutlich schneller gespielten Black-Metal-Hymne, die zwischen zerbrechlichen Akustikklängen und meterdicken Gitarrenwänden variiert. Mit "Dark Matter Gods" folgt der wohl stärkste Song des Albums - einfach grandios, diese Intensität, die dominante Leadgitarre und das teils galoppierende Schlagzeug! Da kann man förmlich spüren, wie die Musiker vollkommen aufgehen in dem was sie tun, während man selbst von den eindringlichen Melodien regelrecht hypnotisiert wird. "Celestial Effigy" und "Vales Beyond Dimension" setzen diese Rezeptur fort, zeigen sich progressiv und zwischendrin auch kampfeslustig, wenn sie deutlich das Tempo anziehen.

Am Ende steht mit "Plateau Of The Ages" ein gut zwölfminütiges Instrumentalstück, mit dem Agalloch noch einmal alle Register ihres Könnens ziehen. Die gesangliche Komponente, die auf The Serpent & The Sphere ohnehin eine untergeordnete Rolle spielt, vermisst man hier zu keiner Sekunde. Stattdessen könnte man diesem Stück voller großer Gitarrenharmonien einfach ewig weiter zuhören. Großartig! Eigentlich müsste das Album hier auch enden. Stattdessen schiebt die Band noch ein weiteres kurzes Akustikstück hinterher, das im gewaltigen Schatten der vorgehenden Nummer völlig verloren geht und im Grunde auch gar nicht mehr nötig gewesen wäre.

Was bleibt zu sagen? The Serpent & The Sphere ist ein weiterer Meisterstreich aus Portlands Klangschmiede Agalloch. Mir fehlt nur der angenehme Klargesang, wie man ihn von The Mantle und Ashes Against The Grain her kennt. Das an seiner Statt stehende Keifen wurde für meinen Geschmack einen Tick zu leise abgemischt. Aber das nur am Rande. Freunde der Band können bei The Serpent & The Sphere bedenkenlos zugreifen.

Dagger

6 von 6 Punkten

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