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Thoughts Factory - Lost

Thoughts Factory - Lost
Stil: Progressive Metal
VÖ: 15. Februar 2014
Zeit: 65:30
Label: Newtone
Homepage: www.thoughtsfactory.com

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Thoughts Factory, das klingt nach Denkfabrik, Kopfkino und Nachsinnen. Ist es auch, denn die duetsche Formation zelebriert auf ihrem Debütalbum eine ganz eigene Art des progressiven Metal. In den meist epischen aufgebauten Stücken, gerne jenseits der sechs-Minuten-Spielzeit, vermischen die Herren um Sänger Markus Becker und Keyboarder Sven Schornstein metallische, heftige Klänge mit teilweise thrashigem Einschlag in bester Dream Theater- oder Symphony X-Manier mit eher düster-elegischen Parts im Stile von Opeth, garnieren diese mit ruhigen Klavierparts und fügen immer wieder fette Grooves, Growls und cleane Gesangspassagen hinzu. Orchester, Bombast, Ruppigkeit, Verspieltheit, hier kommt alles zum Zuge, und die Kombination ist in keinster Weise wirr, sondern fesselnd und in der Tat intellektuell stimulierend.

Erzählt wird dabei die Geschichte der Trauer um einen lieben Mitmenschen, der freiwillig aus dem Leben geschieden ist, womit sich Songtitel wie "Desperation", "Light" oder "Death Of A Dream" in einem ganz eigenen Lichte präsentieren. Professionell produziert von Kristian Kohlmannslehner (u.a. Powerwolf) setzen sich die Jungs hiermit bestens in Szene.

Das ist ihnen wohl auch bei Bülent Ceylan gelungen, der auf seiner Haardrock-Tour die Scheibe als Einlass- und Pausenmusik einspielen lässt. Im Juli soll der Heimspiel-Auftritt des Ethno-Comedians in Mannheim auf DVD mitgeschnitten werden, wobei Thoughts Factory den Opener geben. Na, wenn das mal kein gelungener Einstand ist!

Holgi

5 von 6 Punkten

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