6 Headbänga online
01.07.2019 Zz Top
05.07.2019 Bon Jovi
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
Reviews (10050)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Totenmond

Interview:
Past M.D.

Live-Bericht:
Drowned In Dreams

Video:
Zerozonic
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von The Shadows We Chase kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

The Shadows We Chase - New Day Rising

The Shadows We Chase - New Day Rising
Stil: Metalcore
VÖ: 04. November 2013
Zeit: 40:53
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.facebook.com/theshadowswechase

buy, mail, print

Fünf junge Unterfranken jagen auf ihrem Debüt dem Schatten des Metalcore hinterher. Dabei vertrauen The Shadows We Chase ganz auf altbewährte Genre-Standarts, also Shouts vs Klargesang, Harmonie und Melodie vs Aggression, Melo-Death-Riffing, gelegentliche Gangshouts sowie allerhand Hooks und Breakdowns. Handwerklich haben die Jungs einiges auf dem Kasten, besonders die Saitenfraktion hat ihre Hausaufgaben gemacht. Bisweilen wirkt das Material aber arg technisch und gerade dann, wenn die Songs beginnen Spaß zu machen, werden sie oft regelrecht verhackstückt. Auch an seinem Klargesang muss Sänger David definitiv noch arbeiten. Der klingt zu kraftlos und unsicher, als dass er sich mit den Kollegen vieler ähnlich gepolter Bands messen könnte.

Der Sound von New Day Rising geht für eine Eigenproduktion völlig in Ordnung, ist klar und transparent, und auch das Potential der Band lässt sich nicht weg diskutieren. Ob The Shadows We Chase mit ihrer Mucke aber anno 2014 noch richtig durchstarten können, bleibt doch ungewiss. Schließlich wurde dieses stilistisch doch recht eng gesteckte Feld Metalcore schon dermaßen tief und intensiv beackert, dass neue Pflänzchen darauf nur schwer gedeihen. Gelegentliche elektronisch-technoide Einschübe, wie im Intro oder im Titel "Hearts And Hands", wirken eher irritierend und sind noch nicht effizient genug eingesetzt, als dass sich die Band damit eine eigene Nische zimmern könnte. Das Piano in "Embers" macht sich dagegen recht gut und auch die finale Akustik-Ballade "Castaways" mit ausschließlich klarem Gesang zeigt, dass The Shadows We Chase auch über den Tellerrand schauen können. An guten Ansätzen fehlt es also nicht und wenn die Jungs eine eigene Identität noch besser herausarbeiten können, werfen sie demnächst vielleicht auch selbst einen ordentlichen Schatten.

Dagger

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de