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Asphagor - Anti

Asphagor - Anti
Stil: Black Metal
VÖ: 19. April 2013
Zeit: 42:00
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.asphagor.bandcamp.com

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Drei Jahre nach ihrem Debutalbum Havoc bringen die aus Tirol stammenden Asphagor ihren zweiten Longplayer an den Start. Mit neuen Mitgliedern (Sänger Das Nichts ist 2010 ausgestiegen) und neuem Gitarristen hat sich auch der Sound etwas verändert.
Während auf dem Erstlingswerk lt. unserem Wolf noch mächtig dem Uptempo gefrönt wurde, ist das aktuelle Album weitaus ausgereifter und abwechslungsreicher. Wobei man auf jeden Fall schon mal festhalten muss, dass das Grundtempo merklich nach unten geschraubt wurde. Das wirkt sich mehr als positiv auf die Grundstimmung und die Atmosphäre des Albums aus, denn so gewinnen die Songs eindeutig an Intensität. Zwar prescht der Opener "Cemetary Of Gods" kurzzeitig recht ungestüm durch die Membrane, schraubt dann aber das Tempo merklich in groovendes Midtempo zurück. Dieses Wechselspiel wird auch fortwährend wiederholt, was den Song recht kurzweilig macht. Auch das nachfolgende "Rebirth (In The Age Of Nemesis)" profitiert von diesen Tempiwechseln, wobei hier die Grundgangart klar im Midtempobereich liegt. Langsam und bedrohlich quält sich dann "Invoke Heaven" durch die Boxen, wobei hier und da auch leichte Dissonanzen mit eingebaut werden, was dem Song einen leicht endzeitlichen Charakter verleiht. Mit "Katharsis" ist dagegen Kontrastprogramm angesagt, der Song ist sehr melodisch und eingängig und mit einem nicht zu verleugnenden Groove ausgestattet; diese Kombination hatte ich jetzt ehrlich gesagt nicht erwartet. Nach dem langsamen "Suffering Flesh" prescht "Sallow Sparkled Light" dann wieder unvermittelt nach vorne los, ehe das Tempo, ähnlich wie beim Opener, wieder nach unten korrigiert wird.
Anti ist ein düsteres, stimmungsvolles Black Metal-Werk geworden. Wem der Sommer jetzt schon zu lange dauert, kann sich hier schon mal vorab etwas Frost in die heimischen vier Wände holen.

Ray

5 von 6 Punkten

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