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Santa Cruz - Screaming For Adrenaline

Santa Cruz - Screaming For Adrenaline
Stil: Sleaze Metal
VÖ: 26. April 2013
Zeit: 44:45
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.santacruz.fi

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Wer sich als ein "Merke" eine Eselsbrücke für den Bandnamen der Sleaze-Newcomer Santa Cruz aus Helsinki bauen will, der denke an den Ex-Teenie-Schwarm jenes Fußballclubs, der alles gewinnt, es aber beim Versteuern nicht so genau nimmt; einst besungen von den unsäglich nervenden Sportfreunden Stiller. Denn: (be-)merkenswert ist, was die vier Finnen Archie (Voc., Git.), Johnny (Git., Backing Voc.), Middy (Bass) und Taz (Drums; Name adaptiert vom ex-ECW-Superstar?) auf ihrem Debut Screaming For Adrenaline abliefern allemal - sogar noch mehr.
"... most importantly they sure as hell know how to play..." Children Of Bodom-Chef Alexi Laiho, der sich ja schon des Öfteren als Sleaze- und Glam Metal-Fan geoutet hat, trifft den Nagel auf den Kopf, um zu umreißen, was Santa Cruz aus dem Gros aller neuen Bands des Genres hervor treten lässt. Sowohl die exzellent aufeinander abgestimmte Rhythmus-Sektion als auch Sänger Archie, dessen Stimmfarbe zwar an Bret Michaels von Poison erinnert, dabei jedoch nach oben hin weitaus mehr Spielraum besitzt, liefern einen hervorragenden Job ab. Dennoch muss vor allem die Gitarrenarbeit von Johnny eigens hervor gehoben werden: vom Stil her eine Mixtur aus Slash und George Lynch bestechen die krachigen Mainriffs in Tracks wie dem Opener und Titelsong oder dem schmissigen "Nothing Compares To You". In Letzterem sind die Vergleiche mit Slash absolut angebracht. WAS FÜR EIN SOLO! Gleiches gilt für die Uptempo-Nummer "Aiming High", die insgesamt ein wenig in Richtung Crashdiet, wie sie auf dem neuen Savage Playground klingen, weist, was aber ganz und gar kein Minus darstellt.
Dazu kommt, dass das Songwriting gerade für dieses Genre einfach oberstes Level ist: das in den Strophen etwas düstere "Sweet Sensation", das dann jedoch in einen zuckersüßen Refrain mündet (Black N' Blue konnten so was früher auch ganz gut), oder "High On You", das mal nach Steelheart mal nach Bon Jovis New Jersey klingt, sind toll arrangiert. Aber im Eigentlichen gilt dies für alle Songs. Hier ist kein Füller drauf, die Platte läuft rein wie aus einem Guss und wird zu keinem Moment langweilig. Hätten Crashdiet, wie oben erwähnt, mit Savage Playground nicht die Platte des Jahres im Sleaze-Sektor auf den Markt gebracht, wäre Screaming For Adrenaline klarer Kandidat dafür. Den Titel "Newcomer des Jahres" verdienen Santa Cruz von meiner Warte aus jedoch auf alle Fälle. Eine geniale Scheibe!!

Fuxx

6 von 6 Punkten

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