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Black Oath - Ov Qliphoth And Darkness

Black Oath - Ov Qliphoth And Darkness
Stil: Doom Metal
VÖ: 15. Juni 2013
Zeit: 51:02
Label: I Hate Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/blackoath666

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2011 hatte ich ja noch ein paar Einstiegsprobleme beim damals aktuellen Output von Black Oath. Insofern war ich gespannt, ob es mir diesmal leichter fallen würde, Zugang zum neuen Werk der Italiener zu finden, denn trotz der Anfangsschwierigkeiten stellte sich die Vorgängerscheibe als recht passabel heraus.

Nun, der Einstieg gestaltet sich 2013 deutlich weniger heikel dar als noch vor zwei Jahren. Das Material wirkt von Anfang an durchdachter und zielstrebiger, allerdings auch etwas vorhersehbarer als noch auf The Third Aeon. Ein wenig an ihrem Stil hat die Band in den letzten beiden Jahren gefeilt und den reinen Doom Metal zugunsten einiger Okkultrock-Einflüsse stilistisch verbreitert, insgesamt bleibt sie der Tradition des klassischen Dooms aber im Großen und Ganzen treu. Die Stücke strahlen die damals angesprochene Erhabenheit immer noch aus, vermitteln aber nicht mehr primär das Gefühl der Traurigkeit, sondern eher den Eindruck gelassener Melancholie. Das macht die Scheibe deutlich zugänglicher als den Vorgänger, führt aber auch dazu, dass wirkliche Gänsehaut-Momente wie "Growth Of A Star Within" diesmal eher selten zu finden sind. Da ist man in Italien auf der eher sicheren Seite geblieben, was das Songwriting angeht. Okay, das Intro in seiner doch sehr repetitiven Art ist dann doch deutlich zu lang ausgefallen, aber ansonsten sind keine wirklichen Schwachstellen auszumachen, wenn auch wenig Höhepunkte auf der Haben-Seite stehen.

Bei der Produktion und Abmischung habe ich nichts auszusetzen. Die Scheibe klingt angenehm trocken, um nicht zu sagen analog und präsentiert das Songmaterial somit auf absolut passende Art und Weise. Auch das Spiel der Italiener ist über Meckerei und negative Kritik erhaben, besonders die Arbeit an der Sechssaitigen lässt ein ums andere Mal aufhorchen. Beim Gesang hat sich im Vergleich zu 2011 so gut wie nichts getan und es wird eine brauchbare, wenn auch wenig spektakuläre Leistung abgeliefert. Das Artwork ist nett, die Spieldauer opulent und das war es dann im Prinzip auch, was zu diesem Longplayer gesagt werden muss.

Ov Qliphoth And Darkness ist etwas stringenter und homogener ausgefallen als der Vorgänger, hat dies aber auch Kosten fehlender Höhepunkte erreicht. Somit nehmen sich die beiden Scheiben nicht viel, was die Wertung betrifft, was wieder in vier Punkten resultiert. Nett, aber noch Luft nach oben.

Hannes

4 von 6 Punkten

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