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The Eternal - The Sombre Light Of Isolation

The Eternal - The Sombre Light Of Isolation
Stil: Doom Metal
VÖ: 31. Mai 2004
Zeit: 66:18
Label: Firebox Records
Homepage: www.the-eternal.com

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Erste Feststellung: haben wohl einen ausgeprägten Hang zur Schwermütigkeit, die Finnen von The Eternal. Aber nach dem zweiminütigen Intro "Commemorate The Misery", beginnt das zweite Stück auf The Sombre Light Of Isolation, "A Cruel Misfortune", mit einem stimmungsgeladenen Gitarren-Part, begleitet von Schellen...
Zweite Feststellung: sehr ungewöhnlich. Nach einer Ewigkeit (siehe der Name der Band!) singt da auch mal jemand. Hört sich gut an, der teilweise zweistimmige Gesang. "The Eternal" wird auch mit ausladendem Gitarrensound eingeleitet, ist ein wenig düster, schrammt immer sacht am Melodiösen vorbei, was aber kein Nachteil ist. Dafür sorgen auch die subtilen Gesangseffekte, die klingen, als würde tief im finnischen Wald ein tiefes Fauchen und Flüstern erklingen...
Feststellung Nummer drei: The Eternal verbreiten stimmungsvoll-dunklen Sound, der aber schön fett klingt und dabei immer atmosphärisch ist. "Down" ist ein ruhiges und eingängiges Stück, mit schweren Gitarren - jetzt weiß ich auch, woran mich The Eternal erinnern: nämlich an die alten Paradise Lost! Der Titelsong "The Somber Light Of Isolation" könnte ein wenig mehr Gesang und weniger Instrumentalteil nicht schaden, das wird bei rund zehn Minuten Spielzeit etwas langatmig. Das Gegröle macht, wie ich finde, die bis jetzt aufgebaute magische Stimmung zunichte. "Black Serenity" dagegen ist schön schwermütig, aber nicht erdrückend, weil The Eternal dem Song mit ein wenig Melodie genügend Leben einhauchen. Da ist er wieder, der Hauch von Paradise Lost: "Crimson Sacrifice", das mit der Stimme einer Frau ausklingt. Die Stücke auf The Sombre Light Of Isolation sind alle relativ lang und es ist ein Wunder, dass man sie (fast) alle zu Ende hören kann, ohne wegzudösen - denn wir haben es hier ja nicht unbedingt mit leichter Kost zu tun. The Eternal haben eine Vorliebe für experimentell anmutende Solis und retten sich durch abwechslungsreichen, aber leider ein wenig sparsam eingesetzten Gesang vor dem Hinabsinken ins Belanglose. Dark Metal sei Dank!

Liz

4 von 6 Punkten

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