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In Aevum Agere - The Shadow Tower

In Aevum Agere - The Shadow Tower
Stil: Doom Metal
VÖ: 07. Dezember 2012
Zeit: 54:01
Label: Pure Steel Records
Homepage: -

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Einen Teil der hier besprochenen CD hat der werte Herr Schreiberling schon rezensiert, denn fünf der elf Stücke von The Shadow Tower sind auch schon auf der letztjährigen EP MMXI zu finden. Immerhin scheint dieses Material dazu beigetragen zu haben, einen Plattendeal bei Pure Steel Records zu ergattern, so schlecht scheinen es bestimmte Leute also nicht zu finden. Der Rezensent übrigens auch nicht, dem hat die EP nämlich gar nicht mal so schlecht gefallen.

So kommt denn auch ein Gefühl des Wiedererkennens auf, wenn die Stücke der EP aus den Boxen dröhnen. Aber eben auch Neugier, wie denn die neuen Stücke im Vergleich zum schon bekannten Material abschneiden. Nun, man könnte sagen, sie reihen sich nahtlos ein, im Prinzip gibt es mehr vom Gleichen und das ist zumindest solider Power/Doom Metal mit ein paar Ecken und Kanten. Das Material ist brauchbar mit einem klaren Highlight im schon bekannten "The Last Farewell" und einem Tiefpunkt im ebenfalls schon auf dem 2011er Output vorhandenen "Act Of Faith". Der Rest der Songs könnte als gehobene Mittelklasse bezeichnet werden, an sich recht gut geschrieben und in Szene gesetzt, aber mit ein paar rhythmischen Eigenheiten, die mir den Zugang zu den Songs manchmal etwas schwer machen. Nennen wir diesen Aspekt einfach mal "progressiv", um es positiv auszudrücken.

Was weiterhin auffällt, ist der deutlich bessere Klang des Materials. Hier hört man schon den Unterschied einer Labelproduktion zu einem in Eigenregie aufgenommenen Werk. Das tut der Epik der Tracks richtig gut, die älteren Stücke klingen 2012 deutlich wuchtiger; man hört einfach viel mehr Feinheiten. Man hört auch, dass sich Bruno Masullis Stimme deutlich weiterentwickelt hat. An ein paar Stellen klingt er zwar noch etwas sehr theatralisch, meistens aber liefert er eine einfach nur gute Leistung ab. Die instrumentale Umsetzung kann ebenfalls überzeugen, sowohl Herr Masulli als auch seine beiden Mitstreiter beherrschen ihr Arbeitsgerät mehr als hinlänglich. Der Umfang der Veröffentlichung ist der Epik des Materials mehr als angemessen, das Artwork dagegen eher unspektakulär.

Der umtriebige Bruno macht auf The Shadow Tower nahtlos dort weiter, wo er auf MMXI aufgehört hat. Doom-Fans bekommen hier eine anständige Scheibe mit Wiedererkennungswert, deren kleine Macken gar nicht mal so uncharmant sind.

Hannes

4 von 6 Punkten

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