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Pathology - The Time Of Great Purification

Pathology - The Time Of Great Purification
Stil: Death Metal
VÖ: 25. September 2012
Zeit: 30:09
Label: Victory Records
Homepage: www.pathologymusic.com

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Sechs Jahre, sechs Alben. Wenn das mal nicht verlässlich ist, da kann sich die Deutsche Bahn noch eine Scheibe von abschneiden. Wovon? Na klar, von den Krachmaten Pathology, die dieser Tage ihr neuestes Gemetzel in die Regale bringen. Das Baby hört auf den etwas ausladenden Namen The Time Of Great Purification und ist das dritte Album der Kalifornier für Victory Records.

Und um es kurz zu machen: Wer die Vorgänger-Scheiben kennt, findet sich auch auf der aktuellen Langrille sofort zurecht, denn wie die Jahre zuvor, bekommt man auch 2012 verdammt fett produzierten Slam/Brutal Death(Grind) um die Ohren geballert. Die Überraschung hält sich also in Grenzen, die Freude über das erneute Massaker dagegen kaum. Wie erwartet metzeln sich die Amis auf höchstes technisches Niveau durch 13 Abrissbirnen und hinterlassen nichts als verbrannte Erde. Dabei regiert zwar durchweg der Knüppel, aber wer die bisherigen Outputs der Krawallbrüder kennt, weiß auch, dass auch das ein oder andere sowohl technische als auch melodische Schmankerl zu finden ist. Das soll keineswegs heißen, dass hier weichgespült wird, nein, die Band hat nur einfach genug Songwriting-Potential, um die in diesem Genre dringend notwendige Abwechslung in ihren Stücken unterzubringen.

Wie immer gibt es technisch überhaupt nichts zu kritteln, selbst der Weggang von Saitenquäler Tim Tiszczenko hinterlässt keine hörbare Lücke. Und wie auch schon die Jahre zuvor, ist die Abmischung der Metzelorgie über jeden Zweifel erhaben, es kracht, knallt und böllert aufs Allerfeinste. Auch 2012 beschränkt sich die Band beim Umfang ihres Albums aufs Allernötigste, aber ob der gebotenen Intensität passt das schon.

Tja, eigentlich hätte ich auch das Review von 2011 (oder das von 2010) wieder rauskramen können, geändert hat sich im Großen und Ganzen gar nichts. Und genau deswegen vergebe ich auch einen Punkt weniger als letztes Jahr, denn im Prinzip haben Pathology das gleiche Album noch mal aufgenommen. Gut isses aber dennoch, wer die Vorgänger-Scheibletten noch nicht sein Eigen nennt, kann den gezwackten Punkt wieder draufpacken.

Hannes

5 von 6 Punkten

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