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Pathology - Awaken To The Suffering

Pathology - Awaken To The Suffering
Stil: Death Metal
VÖ: 13. September 2011
Zeit: 32:13
Label: Victory Records
Homepage: www.pathologymusic.com
MySpace: www.myspace.com/pathologydm

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Es hat sich etwas getan im Hause Pathology. Matti Way ging seiner Wege (muharhar, was für ein Schenkelklopfer) und wurde ersetzt durch Jonathan Huber. Außerdem verstärkte sich die Trümmertruppe noch mit einem zweiten Saitenquäler namens Kevin Schwartz und macht nun also als Quintett einen Heidenlärm.

Trotz des Besetzungskarussels hat sich aber an der musikalischen Grundrichtung kein Jota geändert, Slamdeath ist auch weiterhin das Motto des Fünfers, brutal as shit. Dabei holzen sich die Amis aber nicht stumpf durch gleichförmiges Songmaterial, sondern wissen durchaus differenzierte Stücke zu schreiben und zu spielen. Die Stücke haben alle ein eigenes Gesicht, was in diesem Genre beileibe keine Selbstverständlichkeit darstellt und bleiben trotz aller kranken Brutalität immer nachvollziehbar. Mal wird im Midtempo die sonische Wuchtwaffe ausgepackt, mal im Hasenficktempo durch die Landschaft geschreddert und Stücke wie "Opposing Globalization" können mit durchaus beachtlichen Leads ein Ausrufezeichen setzen. Das sehr atmosphärische Outro "Revocation Of Earth" wirkt da auch nicht unpassend, bietet es doch einen gelungenen Abschluss dieses ansonsten gnadenlosen Gemetzels. Innerhalb ihrer Genregrenzen agieren Pathology also überaus variabel, was der musikalischen Halbwertszeit des Albums recht gut zu Gesichte steht. Mehrere Umläufe sollten also kein Unding sein, was die recht kurze Spieldauer von gerade mal knapp über einer halben Stunde doch wieder deutlich relativiert.

Ihr Handwerkszeug beherrschen die Musiker immer noch und auch der Herr Neu-Gitarrist macht da keine Ausnahme. Jonathans Gegurgel klingt deutlich anders als Mattis Gegrunze, ist dem Musikstil aber dennoch absolut angemessen. Und wie schon beim letztjährigen Output ist die Produktion des Rundlings noch eine extra Erwähnung wert, denn da haben die Sickos noch eine Schippe draufgelegt und ein Album fabriziert, das nicht nur von den Songs her richtig knallt. In diesem Sektor findet man sonst wohl kein Werk, das auch nur annähernd so wuchtig klingt.

Pathology haben das Niveau ihres letzten Albums locker gehalten, vielleicht sogar ein ganz klein wenig getoppt. Da bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, als noch mal einen Zähler draufzulegen. Ein Gemetzel höchster Güte und im Feld der Trümmercombos der diesjährige Tabellenführer.

Hannes

6 von 6 Punkten

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