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Bodyfarm - Malevolence

Bodyfarm - Malevolence
Stil: Death Metal
VÖ: 01. Juni 2012
Zeit: 43:01
Label: Cyclone Empire
Homepage: www.facebook.com/Bodyfarmdeathmetal

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Kaum hat der geneigte Todesblei-Fanatiker die Bombe von Blood Mortized verdaut, naht auch schon der nächste leckere Happen in Form des Debüts der Tulpenpflücker Bodyfarm. Vor knapp drei Jahren gegründet, haben sich die Niederländer zum Ziel gesetzt, klassischen Death Metal zu machen, der trotzdem eigenständig klingt. Nun, ein hehres Ziel, schaffen es die vier Holländer denn auch?

Diese Frage kann man guten Gewissens bejahen, Malevolence ist ein richtig schmackhafter Old School-Brocken geworden. Ausgestattet mit Groove, Brutalität und ein bisschen Melodie, vereint der Erstling viele Trademarks des skandinavischen, kontinetaleuropäischen und amerikanischen Death Metal, irgendwo angesiedelt zwischen Massacre, God Dethroned und Ribspreader. Durch diese Mixtur klingt das Album dann auch nicht wie eine Kopie einer der genannten Kapellen, sondern kann durchaus eine eigenständige Note vorweisen. Und trotz der ganzen verschiedenen Zutaten wirkt die Scheibe nicht wahllos zusammengewürfelt, sie kann sehr wohl als homogenes Ganzes betrachtet werden. Ein bisschen Einarbeitungszeit hat der Schreiberling allerdings schon gebraucht, nicht jeder Song zündet sofort, aber nach einigen Durchläufen kommt man immer besser in die Stücke rein, assimiliert den Groove und kann den Songs allgemein besser folgen. Das alles gilt allerdings nicht für etwas an God Dethroned angelehnte "I Am The War", dieses Stück ist das Sahnehäubchen des Albums, geht sofort ins Ohr und nicht mehr aus dem Gedächtnis. Auch das nachfolgende und gleichzeitig abschließende "Cryptic Realms" muss an dieser Stelle noch hervorgehoben werden, denn es ist nicht nur eine Cover-Version des Massacre-Klassikers, nein, Kam Lee höchstpersönlich hat diese Version eingegrunzt.

Eingetrümmert hat die Kapelle ihren Erstling kompetent und solide, die Vocals sind passend aggressiv und bissig, die Schießbude wechselt zwischen Geblaste und traditionellerer Herangehensweise, die Riffs sitzen punktgenau und die Leads klingen recht brauchbar. Die Abmischung gefällt mir sehr gut, das Ding klingt angenehm ruppig und roh, ohne an Durchschlagskraft einzubüßen, ganz im Sinne des Old School-Ansatzes.

Nicht jeder Song auf Malevolence ist ein Kracher vor dem Herrn, und ein bisschen braucht die Scheibe, um zu wirken. Aber dann kommt sie mächtig und nachhaltig und kann vor allem mit den letzten beiden Stücken noch mal so richtig punkten. Und darum heißt es am Ende auch: Daumen hoch!

Hannes

5 von 6 Punkten

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