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Kraanium - Post Mortal Coital Fixation

Kraanium - Post Mortal Coital Fixation
Stil: Slam Death Metal
VÖ: 22. Mai 2012
Zeit: 36:26
Label: Comatose Music
Homepage: -

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Bandnamen deuten oftmals schon an, welche Art Musik die jeweilige Kapelle denn machen könnte. Aber Kraanium? Das alleine hilft nicht wirklich weiter. Eher schon ein Albentitel wie Post Mortal Coital Fixation, das wird sicherlich nicht das Werk einer progressiven Post Hardcore Combo mit Shoegaze-Tendenz sein. Und siehe da, Titel lügen nicht.

Kraanium machen Krach. Richtigen Krach in der Tradition von Trümmercombos wie Devourment und Disgorge. Und den machen sie solide, hier bekommt der geneigte Fötenfresser alle Trademarks vorgesetzt, die er bei seinem Lieblingsgenre auch erwartet: Low End-Gegurgel, Tiefstton-Riffs, Blasts ohne Ende, die ganze Palette wird aufgefahren. Dass hier der feinsinnige Technikgourmet nicht auf seine Kosten kommt, sollte klar sein und neue Fans gewinnt das Genre (egal, ob wir es jetzt Brutal Death, Slam Death, Deathgrind oder sonst wie nennen) mit dieser Schlachtplatte auch keine, aber Blut- und Eiterfreaks kommen hier sehr wohl auf ihre Kosten. Auch hält sich die gebotene Abwechslung im überschaubaren Rahmen, langweilig aber wird das Material dadurch nicht zwangsläufig.

Auch wenn die fünf Herren mit den amüsanten Künstlernamen aus Norwegen kommen, so haben sie ihren US-Style Death der brutalsten Sorte doch ordentlich im Griff. Das abwechselnde Würgen und Rülpsen von Goldkehlchen Hacksaw ist deutlich weniger eintönig als beim Gros der Konkurrenz, die Riffs sitzen sauber und die Schießbude knattert unverdrossen vor sich hin. Klanglich geht das Opus einigermaßen in Ordnung, auch wenn für meinen Geschmack noch ein bisschen mehr Pfeffer in die Abmischung hätte einfließen können. Der Umfang ist sogar recht anständig ausgefallen, das Artwork dagegen sorgt bei mir für Augenkrebs.

Das Genrerad erfinden Kraanium mit ihrem aktuellen Output sicherlich nicht neu, aber einen passablen Happen Slam Death haben sie damit doch erschaffen. Mögen Defeated Sanity besser klingen und Disgorge abwechslungsreicher, so ist diese Scheibe dennoch nicht zu verachten und kann Freunden genannter Kapellen durchaus weiter empfohlen werden.

Hannes

4 von 6 Punkten

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