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Festival-Bericht

Wacken Open Air

mit Immortal, In Flames, Dimmu Borgir, Blind Guardian, Blitzkrieg, Wargasm, Narziss, Roots Of Death, Neaera, Sodom, Tyr, Letzte Instanz, Hatesphere, Overkill, Suidakra, The Black Dahlia Murder, Amorphis, Ecliptica, Napalm Death, Downstroy, Crystal Blaze, Possessed, Drone, Turbonegro, Falconer, Sabbat, Black Majesty, Chthonic, Sahg, Schandmaul, Samael, Sonic Syndicate, Sheephead, Sacred Reich, Moonspell, Heaven Shall Burn, Dir En Grey, Dimension Zero, Destruction, Norther, Type O Negative, Unheilig, 1349 & Subway To Sally

Festivalgelände Wacken, Wacken 02. - 04.08.2007

(Fotogalerien: Wacken2007 Donnerstag, Wacken2007 Freitag, Wacken2007 Samstag)

Wacken, rain or shine.... dieses Jahr hätte rain and shine besser gepasst. Denn während uns der Fixstern am Freitag und Samstag großzügig mit UVA und UVB-Strahlen versorgte, wurden kurz vor dem Festival kräftig die Himmelsschleusen geöffnet und die heilige Wacken-Erde reichlich mit Regenwasser getränkt. Um nicht zu sagen ersoffen. Denn in kürzester Zeit gingen rund 350 (!!!) Liter Regen pro Quadratmeter hernieder, verwandelten das Festivalgelände in ein mehrstöckiges Schlammbad und stellten somit die Durchführung des Festivals arg in Frage. Doch die Organisatoren scheuten weder Mühen (Nachtschichten wurden eingelegt, mehrere hundert Strohrollen wurden verteilt usw.) und erst recht keinerlei Kosten, um den Platz wieder begehbar zu machen, so dass das Verletzungsrisiko für die Besucher auf ein Minimum reduziert wurde und das Festival entgegen den ersten Befürchtungen doch durchgeführt werden konnte.
Leider war dies jedoch mit einigen Einschränkungen für die Fans verbunden. So war es dieses Jahr größtenteils nicht darstellbar, das Zelt wie gewohnt neben dem Auto aufzuschlagen, denn viele der Campingwiesen und -äcker waren schlicht und ergreifend nicht befahrbar. So wurden also die höher gelegenen Wiesen kurzerhand als Parkfläche ausgezeichnet und die Ausrüstung musste dann zu Fuß weiter transportiert werden. Derlei Maßnahmen hinterlassen natürlich auch ihre Spuren und der Rückstau auf die Autobahn war durchaus beachtlich, wie mir aus sicherer Quelle zugetragen worden ist. Während wir uns nämlich noch auf dem Weg nach Hamburg befanden, standen andere schon im Stau und brauchten für die Strecke Hamburg - Itzehoe mehrere Stunden. Die ein oder andere Ausweichroute schon im Kopf wagten wir uns dann doch auf die bekannte Strecke, auf der sich der Stau Odin sei Dank bereits aufgelöst hatte.

Die Wartezeit am Backstage-Check-In verbrachte man mit der ein oder anderen mitgebrachten Hopfenkaltschale und einem netten Pläuschchen mit den Nachbarn bzw. alten Bekannten. Auch nach Errichtung des Domizils war an Schlaf nicht wirklich zu denken, die Festivalstimmung musste wieder begossen werden. Dann war es jedoch endlich soweit und die Pforten zum Gelände wurden geöffnet.

Sofort fiel einem der Umzug der Party-Stage auf, die nun nicht mehr links vor, sondern rechts neben den beiden Hauptbühnen aufgebaut wurde. Soundtechnisch eine 100%ige Verbesserung, denn Überscheidungen kamen so nun nicht mehr auf. Allerdings entpuppte sich der Zugang zur Party-Stage, welcher durch ein "Tor" führte, das ein oder andere Mal als Nadelöhr. Die einen wollten raus, die anderen rein und schon ging gar nix mehr. Hier wären getrennte Ein- und Ausgänge oder schlicht eine viel breitere Front wünschenswert. Ansonsten hat sich nicht allzu viel geändert im Vergleich zum Vorjahr, sieht man mal von den Menschenmassen ab. Das sollte sich immer wieder im Laufe des Festivals zeigen: wo früher noch ein paar wenige den Bands zu früher Stunde Tribut zollten, war an diesem Wochenende schon alles voll. Früh anstehen bzw. sich früh einen Platz sichern war hier die Devise, die es einzuhalten galt. Was aber zugegebener Maßen nicht immer ganz leicht war. Zudem hat die derzeit anhaltenden Poker-Welle auch vor Wacken nicht halt gemacht, auf der Händler-Meile war ein extra Poker-Zelt aufgebaut, bei dem es so ziemlich rund um die Uhr heiß herging. Zu den Klängen von Soul Demise, die gerade durch die PA der Hauptbühne schallen, schlendere ich noch etwas über das Gelände und dann ging's los.

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