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Amberian Dawn - Circus Black

Amberian Dawn - Circus Black
Stil: Symphonic Female Fronted Metal
VÖ: 02. März 2012
Zeit: 40:55
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.amberiandawn.com
MySpace: www.myspace.com/amberiandawn

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Amberian Dawn, das heißt wieder mal Bombast, Bombast und nochmal Bombast! Haben wir von der neuen Scheibe der Symphonic-Metaller aus Helsinki eigentlich was anderes erwartet? Nein! Natürlich nicht! Und diese so genannte Nichterwartung wird von jedem Song auf Circus Black perfekt erfüllt. Fans der Kapelle werden sofort erkennen, dass hier ihre Lieblinge am Werk sind und auch die Verwechslungsgefahr mit diversen Nightwishklonen ist inzwischen, dank Heidi Parviainens prägnanter Stimme und der so typischen Arrangements, quasi nicht mehr vorhanden. Das düstere Cover und auch der Titel deuten schon an, dass Amberian Dawn den auf End Of Eden begonnenen Weg in melancholischere Gefilde auf Circus Black konsequent weiterverfolgen, was durchaus als positiv zu bewerten ist. Erfreulicherweise, ohne dabei den eigenen Stil zu verlieren.

Wie auch auf den Vorgängeralben sind Komposition und Umsetzung der Songs auf technisch höchstem Niveau angesiedelt. Insbesondere die ausufernden Solostücke von Gitarre und Keyboard bestechen durch ihre liebevolle Umsetzung und der orchestrale Touch, der ein integraler Bestandteil der Musik von Amberian Dawn ist, sorgt für die richtige Stimmung, wie etwa bei dem opernhaften "Crimson Flower". Dazu wird Heidi auf diesem Album stimmlich von einem Chor unterstützt, der die opulente Atmosphäre auf Circus Black in noch weitere Höhen trägt. Eine nette Überraschung erwartet den Hörer bei "Cold Kiss", da hier ein alter Bekannter, nämlich Timo Kotipelto von Stratovarius, ein wirklich gelungenes Stelldichein am Mikrofon gibt. Die Ohrwurmpowerballade "I Share With You This Dream", wieder mit männlicher Gesangsunterstützung, bringt ein paar schöne Melodien zum Vorschein und der Instrumentalsong "The Rivalry Between Good And Evil" ist Futter für Yngwie Malmsteensche Skalenfreunde. Nur die Ballade "Guardian" ist für meinen Geschmack etwas zu kitschig geraten.

Ansonsten ist Circus Black ein Kessel Buntes für die Female-Fronted-Fraktion, an dem es kaum etwas auszusetzen gibt. Gerade die Variabilität, der Ideenreichtum im Songwriting und die grandiose Umsetzung überzeugen auf voller Linie. Saubere Sache!

Sebbes

5 von 6 Punkten

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