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Baltimoore - Ultimate Tribute

Baltimoore - Ultimate Tribute
Stil: Hard Rock
VÖ: 23. Januar 2003
Zeit: 55:34
Label: Lion Music
Homepage: www.baltimoore.net

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Baltimoore ist eigentlich die 1987 gegründete Soloband des Ex-Steady Ready Sängers Björn Lodin. Aber allein macht es sich schlecht Musik, weswegen Lodin weitere Musiker für sein Projekt angeheuert hat. Auf Ultimate Tribute sind das namentlich Ian Haugland (Europe, Drums), Thomas Larson (Glen Hughes, Git.) und Weine Johnasson (Bass).
Mit Baltimoore hat Lodin schon schon so manches AOR Album veröffentlicht, aber was ihn hier geritten hat, ich will's gar nicht wissen. Es ist ja schön und gut, wenn man Idole und Einflüsse hat und diesen huldigen will, aber wer bitte kauft sich ein Cover-Album, wenn er

- die Originalalben und -songs im heimischen Regal stehen hat (was viele der hier anzusprechenden Zielgruppe haben dürften)

- die Originalsongs fast durchweg besser sind (zumindest soweit ich sie kenne) und

- der Markt in Zeiten allgemeinen Geldmangels eh schon mit schlechten und unsinnigen Best-Of- und Tribute-Releases überfüllt ist?

Wie auch immer, die hier gespielten Stücke plätschern jedenfalls einfach nur so dahin, ohne irgendwelche Folgen zu hinterlassen und mit eigenem Stempel aufdrücken ist auch nicht viel. Zwar können die Musiker singen und spielen, aber was Besonderes haben sie aus den Liedern nicht gemacht. Für mehr als Kneipenhintergrundmusik taugt das Werk hier nicht.
Das einzige was dieses Album kaufenswert machen würde, wäre der Gesang Lodins, der sich verdammt rau und verraucht anhört, so als säße er eben in einer zigarettenrauchgeschwängerten Kneipe beim zehnten Whiskey und trällert die Lieder seiner Lieblingsband. Den finde ich zugegebenermaßen ziemlich cool.
Was ich auch zugeben muss, die Songauswahl ist ungewöhnlich, denn egal, welcher Band gehuldigt wird, sei es AC/DC ("Riff Raff"), Black Sabbath ("Never Say Die"), Rainbow ("Kill The King"), Deep Purple ("Love Child") oder Jimi Hendrix ("Freedom") etc., es sind nicht die großen Hits, die hier verarbeitet werden, sondern durchweg unbekanntere und weniger oft gespielte Songs.

Fazit: Wer die Originale hat, braucht die Scheibe hier nicht, wer Kneipenmusik sucht, darf mal reinhören, Lodin-Komplettisten können zugreifen, der Rest sollte sich um die Originale bemühen.

Lord Obirah

2 von 6 Punkten

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