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Acute Mind - Acute Mind

Acute Mind - Acute Mind
Stil: Progressive Rock Metal
VÖ: 21. Februar 2011
Zeit: 41:18
Label: Electrum Productions
Homepage: www.acutemind.pl

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Lange kann es nicht mehr dauern, bis sich die erste polnische Progband bei mir eine Sechs-Punkte-Wertung abholt. Mit Acute Mind ist wieder eine Kapelle aus diesem geographischen und musikalischen Dunstkreis am Start, die durchaus berechtigt nach der Feuerteufelchen-Bewertung schielt. Im Gegensatz zu Votum und Believe verlässt die junge Gruppe die sonst so typischen leicht depressiven, melancholischen Pfade und mischt, gerade beim Opener "Grief And Pain", moderne sowie metallische Elemente in ihren Sound. Dies schiebt Acute Mind deutlich näher in die Richtung von klassischen Heavy-Progbands wie Symphony X oder Dream Theater. Auch die Portugiesen von Forgotten Suns kommen mir beim Hören der Scheibe des Öfteren in den Sinn. Prägnant stechen bei den meisten Songs des Albums mächtige, melodische Refrains in den Vordergrund, die für einen sehr guten Wiedererkennungswert sorgen. Die vielen kleinen Feinheiten, die daneben in den Liedern verwoben sind, brauchen etwas länger, um beim Hörer auf sich aufmerksam zu machen. Dabei sind es gerade diese Stellen, die herrlichen Solos, die harmonischen Gesangslinien, die sanften Gitarrenlicks und die immer wieder auftauchenden vertrackten Rhythmen, die nach dem Ende der Laufzeit zu einem nochmaligen Genuss der Scheibe einladen. Neben der eingängigen Ballade "Misery", die laut Beiblatt in Polen schon zu beachtlichem Radio-Airplay geführt hat, ist das sechseinhalbminütige Instrumental-Epos "Faces" sicherlich ein weiteres musikalisches Schmankerl auf dem Album. Aber auch die restlichen Songs sorgen bei Prog-Fans durchgehend für anspruchsvolle und kurzweilige Unterhaltung.

Zwar erreicht Sänger Marek Majewski stimmlich noch nicht die Ausdrucksstärke eines Karol Wroblewski (Believe), nichtsdestotrotz haben die Polen mit Acute Mind ein verdammt starkes und abwechslungsreiches Debüt abgeliefert, das sich nicht vor den Veröffentlichungen der Kollegen Riverside und Co. verstecken muss. Daumen hoch!

Sebbes

5 von 6 Punkten

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