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Review

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Oliver Weers - Evil's Back

Oliver Weers - Evil's Back
Stil: Hard Rock
VÖ: 25. Februar 2011
Zeit: 45:54
Label: Metal Heaven
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/oliverweersband

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Oliver Wer? Ich gehe davon aus, dass dieser Spruch auch beim Zweitlingswerk des nach Dänemark emigrierten Deutschen noch nicht ausbleiben wird. Aber keine Sorge, mir geht's da ganz ähnlich. Böse Vorahnungen drängen sich auf, wenn man liest, dass Herr Weers die dänische Castingshow X-Factor gewonnen hat. Aber im Gegensatz zu den kurzlebigen Sternchen der deutschen Bohlentalentschmieden scheint Oliver Weers eher langfristige Karrierepläne zu verfolgen, was klappen könnte, da er immerhin schon mal genügend Talent mitbringt. Beim Debüt Get Ready gab es noch massiv Schützenhilfe durch Ozzy Osbourne- und Whitesnake-Musiker. Diesmal muss er ohne große Namen auf dem Booklet auskommen.

Die Musik auf Evil's Back rockt kraftvoll und schwer melodisch durchs Zimmer, auch wenn sie lange nicht so böse ist, wie der Titel vermuten lässt. Oliver Weers überzeugt dabei hauptsächlich mit seiner rauen Stimme, die in Art und Ausdruck durchaus mit den feinen Stimmchen von Sammy Hagar, David Reece und Jorn Lande konkurrieren kann. Die Songs sind stark im Hardrock- und AOR-Bereich verwurzelt, mit ein paar metallischen Riffs versetzt und glänzen neben Olivers Organ auch mit einem ausgeklügelten Songwriting, welches technisch perfekt in Szene gesetzt wurde. Gelegentliche Abstecher in poppigere Gefilde, die gerade in balladesken Momenten einen gewissen Robbie-Faktor ("Beautiful Rain") mitbringen, dürfte die Zielgruppe dieser Scheibe nicht wirklich aus der Fassung bringen. Dafür wird man aber auch mit genügend starken, melodischen und treibenden Rocksongs wie etwa "Hero" oder "Much To Much" belohnt, an denen man nur wenig aussetzen kann. Evil's Back ist eine erstaunlich und unerwartet solide Platte und sollte der weiteren Karriere des Oliver Weers einen Schub nach vorne verpassen.

Sebbes

4 von 6 Punkten

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