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Review

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Electric Wizard - Black Masses

Electric Wizard - Black Masses
Stil: Doom Metal
VÖ: 05. November 2010
Zeit: 59:11
Label: Rise Above Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/electricwizarddorsetdoom

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Electric Wizard kommen mit ihrem insgesamt siebten Album zu ersten Review-Ehren unseres Magazins. Dürfte wohl an Sound und Öffentlichkeitsarbeit liegen, denn eingängig ist es trotz einfacher Songstrukturen nicht wirklich, dazu bewegt man sich in einer ganz eigenen Nische, die nicht unbedingt mit Metal in Verbindung zu bringen ist. Nun gut, irgendwann ist immer das erste Mal, so here I go.

Seit 17 Jahren lärmt das Quartett inklusive Gitarre spielender Dame für eine kleine aber sehr in sich gefestigte Szene. Die Schublade Doom Metal ist meines Erachtens nur bedingt gegeben. Da türmen sich fiese fuzzige Gitarrenorgien und -feedbacks, psychdelische Wabersounds und breitwandige raumgreifende tiefe Distortiontöne wie ein Berg vor des Hörers Ohr und Auge auf. Eine wahre Soundwand, die mit spacigem Gesang über dem Sims vorlugt.

Kommt der Einstieg "Black Mass" noch einigermaßen direkt ins Hirn, so ist mit Track zwo "Venus In Furs" Schluss mit lustig und einfachem Tralala. Die Drums sind im Soundbrei etwas zaghaft, es regiert Hall hier und ein hypnotisches Netz aus Gitarrenarmen da. Puh, starker Tobak, der mit wenig Text auskommt. So stelle ich mir ausschweifende Drogenparties vor. Irrwitzig aber wahr, es stellt sich mit jedem Song mehr ein gewisser Hörspielfaktor ein. Man muss der Musik einfach folgen, mit auf die Reise gehen, die beschwerlich aber interessant verläuft. Die analoge Produktion zeugt vom Trueness-Faktor, auf dem wird aber nicht rumgeritten. Das haben Electric Wizard früher so gemacht, das machen sie heute genauso, alles beim Alten somit. Eine Hommage an die Sechziger und Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, als blumig spacige Schriftzüge die Plattencover zierten.

Ein wahrlich schwer zu verdauender Brocken dunkler fieser Töne, den uns Jus Oborn, als einziges verbliebenes Originalmitglied, mit seinen drei Kumpanen ins Gehörorgan schiebt. Das ist satanischer und bedrohlicher wie jede Hasenficktempo-Black Metal-Kreischcombo. Lustig und lebensbejahend klingt defintiv anders. Und doch sieht man das Licht am Ende des Tunnels und wähnt sich im Paradies auf Erden oder dem siebtem Himmel. Siebter Himmel, siebte Scheibe, siebter Durchlauf, durchsiebte Ohren?! Siebi hat fertig und freut sich bei Black Sabbath auf die Leichtigkeit des Seins und schweren Sounds.

Siebi

3 von 6 Punkten

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