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Whyte Ash - I Will Remain

Whyte Ash - I Will Remain
Stil: Heavy Doom
VÖ: 24. September 2010
Zeit: 46:31
Label: Transubstans Records
Homepage: www.whyteash.com

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White Ash entstanden aus der (weißen?) Asche der Heavy Doomer Burning Saviours. Ja, ja, ich weiß, blöder Wortwitz und noch dazu nicht ganz korrekt, denn nur ein Teil von Whyte Ash entstammt dieser Band (der Rest kommt von Grand Frontiers), aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Wie dem auch sei, diese Band hier wurde 2008 gegründet und soll vor allem eines sein: Eine verdammte Heavy Metal-Band.

Nun, Heavy Metal spielen die Schweden definitiv, stilistisch erinnert die Musik an den frühen US-amerikanischen Metal der 80er Jahre, grob Richtung Iced Earth oder Metal Church weisend. Eine ganz klassische Kiste also, allerdings mit leicht doomigen Anklängen dann und wann und auch einer ganz kleinen thrashigen Kante. Das Ganze hat einen recht feinen Retro-Touch, ohne angestaubt zu wirken. Allerdings tut sich die Scheiblette anfangs etwas schwer, in Fahrt zu kommen, denn der Opener "Hail Me As Your God" wirkt doch recht sperrig und weist ein Rhythmusgefüge auf, das für mich an manchen Stellen nur schwer nachzuvollziehen ist. Auch "I Will Remain" hat da ein paar Breaks vorzuweisen, die es mir schwer machen, den Song komplett gut zu finden. Danach aber nimmt die CD Fahrt auf und auch wenn nicht jedes weitere Stück Weltklasse zu nennen wäre, gibt es dennoch Liedgut mit einer Menge Unterhaltungswert und nachvollziehbaren Melodien zu finden.

Umgesetzt wird das Material durchweg kompetent, immerhin handelt es sich bei diesen Musikern ja nicht um Anfänger. Recht beachtlich finde ich die Sangesleistung von Mikael Monks, der meist einen relativ raue, mit nicht wenig Wiedererkennungswert ausgestattete Stimme sein eigen nennt, aber auch die hohen Tonlagen problemlos meistern kann. Auch das Gitarristen-Duo weiß den Hörer mit einigen recht gelungenen Leads zu erfreuen, während sich die Rhythmusgruppe betont mannschaftsdienlich gibt. Klanglich herrscht auf I Will Remain ebenfalls besagte Retro-Stimmung, recht direkt und erdig klingt das Werk, charmant altmodisch halt.

Ein bahnbrechendes Werk ist diese CD mit Sicherheit nicht, aber das war wohl auch nicht das Ziel der Band. Herausgekommen ist ein unterhaltsames Werk, das zwar ein paar kleinere Schwachstellen aufweist, im Ganzen aber als durchaus annehmbar durchgeht. Für den Altmetaller im Manne (und natürlich auch in der Frau), Freunde moderner Klänge werden eher nicht zur Zielgruppe gehören.

Hannes

4 von 6 Punkten

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