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Neaera - Forging The Eclipse

Neaera - Forging The Eclipse
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 22. Oktober 2010
Zeit: 40:01
Label: Metal Blade
Homepage: www.neaera.com
MySpace: www.myspace.com/neaera

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Es ist noch gar nicht allzu lange her, da sorgten die Münsteraner Krachmacher Neaera dank eines kleinen, aber feinen Konzerts dafür, dass ich drei Tage lang meinen Nacken nicht bewegen konnte. Und nun steht auch schon das neue Langeisen im Regal. Wunderbar! Also nichts wie rein damit in den Schacht und aufgemerkt.

Forging The Eclipse, der mittlerweile fünfte Auswurf Neaeras, beginnt ungewohnt und zwar mit ruhigen Pianoklängen, womit er fast ein wenig an den Einstieg ihrer Kollegen von Heaven Shall Burn in ihr Iconoclast-Monster erinnert. Natürlich ist auch bei Neaera die Ruhe nur von kurzer Weile, ehe die ersten dicken Gitarrenwände aus den Membranen toben und Benni voller Inbrunst ins Mikro röhrt. Jep, das sind eindeutig Neaera! Spätestens wenn dann auch die hohen Screams ertönen, ist jeder Zweifel beseitigt und Gewissheit setzt sich durch, dass die Burschen genau da weiter machen, wo sie vor etwa einem Jahr mit Omnicide aufgehört hatten. Das soll heißen, dass Metalcore auch weiterhin der Vergangenheit angehört und astreiner Melodic Death die Bude zum Wackeln bringt. Auf wunderbare Weise erscheinen Melodie, ungezügelte Aggression und - ja - auch epische Momente in seliger Harmonie. Wie gewohnt sind Neaera dabei neben all den nackenfeindlichen Moshparts zumeist sehr flott unterwegs. Schließlich gipfelt der Geschwindigkeitsrausch in den fast schon schwarzmetallischen Stücken "Sirens Of Black" und "Eight Thousand Sorrows Deep", einem Meisterstreich und dem wohl stärksten Song des Albums. Mit "Certitude" hat es dann sogar ein ruhiges Instrumentalstück auf die Platte geschafft und ermöglicht ein kurzes Durchschnaufen, ehe die Abrissorgie seinen Lauf nimmt. Schließlich sorgt "And To Poserity A Plague" für ein fast schon hymnisches Finale.

Es braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden, dass der Sound der zwölf Nummern dick und fett geraten ist. Er beseitigt letzte Unebenheiten einer an sich schon runden Sache. Wenn man Neaera etwas vorwerfen will, dann vielleicht das Fehlen von Überraschungen oder die mangelnde Weiterentwicklung seit Omnicide. Aber hey - Motörhead machen seit 30 Jahren die gleiche Mucke und sind trotzdem oder vielleicht sogar gerade deswegen Kult.

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5 von 6 Punkten

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