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Demiurg - Slakthus Gamleby

Demiurg - Slakthus Gamleby
Stil: Death Metal
VÖ: 30. Juli 2010
Zeit: 39:16
Label: Cyclone Empire
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/demiurgofficial

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Der Name Rogga Johansson, seines Zeichens Mastermind bei der 2006 ins Leben gerufenen Band Demiurg, dürfte dem ein oder anderem Freund des Death Metal schon geläufig sein, sind Demiurg mittlerweile doch sein viertes Death Metal-Projekt neben Paganizer, Ribspreader und The Grotesquery. Da alleine musizieren aber bekanntlich nur halb soviel Spaß macht hat er sich dieses Mal mit Dan Swanö, der unter anderem auch schon bei Bloodbath und Edge Of Sanity mitmischte, und bei Demiurg Keyboard, Gitarre und die Produktion übernimmt und Ed Warby (Hail Of Bullets, Ex-Gorefest) an den Drums und als Mann für den klaren Gesang prominente Unterstützung geholt. Johann Berglund (This Haven, The Grotesquery) am Bass und Marjan Welman (von den holländischen Autumn), die für den weiblichen Gesang zuständig ist, komplettieren das Line-Up dieses schwedisch-holländischen Todes-Fünfers.

Mit Slakthus Gamleby releasen Demiurg nun 2010 mittlerweile schon ihr drittes Album, auf dem es - genau wie auf den Vorgängern auch schon - nicht minder zur Sache geht. Gleich beim Opener "Life Is A Coma" fühle ich mich ins letzte Jahrtausend zur Hochzeit des Schwedentodes zurückversetzt, so herrlich wummert es aus meinen Boxen. Herrliche Death Metal-Riffs, eine wunderbare Lead, ein grunzender Herr Johansson und natürlich nicht zu vergessen Ed Warby mit seinem Doublebass-drumming. Das alles gepaart mit Marjan Welmans zuckersüßem Gesang und einem schönen Gitarrensolo - hach, ich könnte dahinschmelzen!
Furios geht's dann auch gleich mit dem Oldschool-Death-Metal-Track "Death Grasp Oblivion" weiter - schwedisches Riffing und eine sägende Lead - Liebhabern von Grave und Vomitory wird dieser Song gefallen.
Langsamer und atmosphärischer startet die Nummer Drei des Albums "Travellers Of The Vortex". Verdammt doomige Riffs und mystischer Klargesang dominieren hier, ehe das Grunzen Roggas dann endlich doch noch einschreitet, nur um das Szepter dann wieder an den klaren Gesang weiter zu reichen. Eine durchaus interessante Mid-Tempo-Nummer, der ich wirklich alles andere als abgeneigt bin - gefällt mir sehr gut!
Das nachfolgende "The Cold Hand Of Death" ist wieder reiner Schwedentod, von dem einem vor allem das schöne Solo in Erinnerung bleibt!
In "Cold Skin" wird im Tempo dann noch weiter angezogen. Von einer kurzen Keyboardpassage und einem knackigen Gitarrensolo gespickt und nachdem man sich kurz ins Mid-Tempo begeben hat, zieht die Nummer noch ein weiteres Mal an, um dann im wieder langsameren, folgenden "From Laughter To Retching" zu münden. Hier dominiert Marjan Welmans schöner Klargesang, der dem Song einen leichten Gothic-Anstrich gibt ohne ihm jedoch gänzlich seine Death Metal-Wurzeln zu nehmen - die Gitarren, der Bass, die Drums und das beherzt-bösartige Grunzen machen "From Laughter To Retching" zu einer klasse, progressiven Death Metal-Midtempo-Nummer.
Mit dem Titeltrack begeben wir uns dann wieder auf die Spuren des schwedischen Todesbleis ehe Demiurg mit dem Schlusstitel "World Burial" die Welt auf ihre Art begraben und die Scheibe nach knapp 40 Minuten mit Marjan Welmans Gesang ausklingt und ihr Ende nimmt.

Fazit: Ein schönes Stück Todesblei aus Schweden das mit progressiven Elementen gespickt, sowohl für Death Metal-Fans mit dem Motto "Stumpf ist Trumpf" als auch für die etwas "anspruchsvolleren" Freunde dieser Musikrichtung ordentlich was zu bieten hat.
Unbedingt kaufen!

Wolf

6 von 6 Punkten

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