6 Headbänga online
29.09.2018 Kamelot
29.09.2018 Primal Fear
30.09.2018 The Rasmus
30.09.2018 Megaherz
02.10.2018 Primal Fear
04.10.2018 Master
Reviews (9996)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Ring Of Fire

Interview:
The New Roses

Live-Bericht:
Beyond The Void

Video:
Crimson Falls
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Thorngoth kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Thorngoth - Leere

Thorngoth - Leere
Stil: Black Metal
VÖ: 18. Juni 2010
Zeit: 44:18
Label: Folter Records
Homepage: www.thorngoth.de
MySpace: www.myspace.com/thorngothofficial

buy, mail, print

Bereits das zweite dunkle Machwerk dieser aus Bad Tölz stammenden Formation konnte mich begeistern, zwei Jahre später folgt nun das dritte Werk (leider wieder mit etwas Verspätung bei uns eingetroffen). Und sofort beim ersten Durchlauf wird die deutliche Steigerung zum Vorgänger deutlich.
Das liegt zum einen an der druckvolleren Produktion, die Leere erfahren hat, ohne jedoch dabei den Underground-Charakter verloren zu haben. Aber auch in Sachen Songwriting hat sich einiges getan. Die acht Songs auf Leere wirken um einiges durchdachter und akribischer arrangiert als noch auf dem Vorgänger Rauhnacht. Thorngoth sind ihren schwarzmetallischen Wurzeln zu jeder Sekunde treu geblieben, doch die Weiterentwicklung ist unüberhörbar. Das neue Werk ist deutlich melodischer ausgefallen und auch dem Midtempo wird etwas mehr Raum zugesprochen als noch auf dem Vorgänger. Trotzdem haben es die Jungs nicht verlernt, auch wieder kräftig das Gaspedal bis zum Bodenblech durch zu drücken. Dabei wird wie auch schon auf Rauhnacht das Tempo ständig variiert, wie zum Beispiel bei "Leere VI". Der Song beginnt mit einem ordentlichen Knüppelpart, schraubt sich dann jedoch wieder ins untere Midtempo runter und wird zwischenzeitlich sehr ruhig und andächtig, ohne dass der Song dadurch an Fluss verliert. Auffallend ist die dichte Atmosphäre, die jedem Song inne wohnt, kalt, beklemmend und doch melodisch.
Sehr gut gefallen mir hier die Vocals von Akhorahil, die in den tieferen Regionen angesiedelt sind und so den Songs noch etwas mehr Bedrohlichkeit vermitteln (erinnern mich ab und an an alte Dark Fortress). Zudem hat man, im Gegensatz zum Vorgängeralbum, komplett auf englische Texte verzichtet und sich ganz der Muttersprache gewidmet.
Leere sollte in keinem gut sortierten Black Metal-Fundus fehlen. Wie heißt es doch bei "Leere VI": Hörst du die schwarzen Träume rufen? Diesem Ruf sollte man folgen.

Ray

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de